Radarfallen bei Google Earth

Radarfallen bei Google Earth

Radarfallen bei Google Earth

— 28.08.2006

Da steht das Übel!

Mit einer neuen Software kann man Blitzer nicht nur auf der Landkarte lokalisieren, sondern vorher anschauen. Per Satellitenfoto auf Google Earth.

Trainspotting, Carspotting – die Entdecker-Manie kennt keine Grenzen. Neuerdings geht auch Speed-Camera-Spotting. Die Softwarefirma Eifrig Media macht's mit einem kostenlosen Plug-in möglich: In Verbindung mit Google Earth kann man sich per Satellitenfoto die heißesten Ecken auf Europas Straßen schon vorher am PC angucken. Oder auch nachher, ganz nach dem Motto: Hier ging damals mein Lappen flöten, Schatz!

Wo die roten Blitzer blühen: Die Software zeigt auch diese schaurig-schöne Übersicht.

Die Bildchen zeigen, wie so ein Starenkasten eben aus dem All aussieht: Viel zu winzig, viel Grau in Grau, mitunter eine einzige Grauzone, genau genommen nicht zu erkennen. Eifrig Media hebt den Checkpoint darum mit einem niedlichen Kamera-Logo und der Datenbank-Nummer markant hervor. Für besonders fleißige Punktesammler ist natürlich auch das Ausdrucken möglich, denkbar für ein Album der gefährlichsten Abzocker-Ecken. Wir warten auch noch auf ein Quartettspiel der Blitzfallen, eine fieser als die andere.

Einzige Bedingung: Benutzer müssen das kostenlose Programm Google Earth installieren, die dazugehörige Oberfläche von der Radarfallen-Datenbank SCDB (www.scdb.info) ist gratis. Die Datenbank verschafft Zugriff auf rund 15.000 stationäre Tempokontrollen von Spanien bis Schweden und ist offen zugänglich. Das heißt, Neuzugänge können von Autofahrern unkompliziert gemeldet und selbst eingegeben werden.

Autor: Roland Wildberg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.