Rader Hochbrücke (A7) gesperrt

Rader Hochbrücke (A7) gesperrt

— 29.07.2013

Bröckelnde Brücke

Die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal muss saniert werden. Die Folge: lange Ferien-Staus auf Schleswig-Holsteins wichtigster Brücke!

(dpa) Die Bauarbeiten an der Rader Hochbrücke – auf der die Autobahn 7 über den Nord-Ostsee-Kanal führt – haben am letzten Juli-Wochenende für Behinderungen im Reiseverkehr gesorgt. Zeitweise staute sich der Verkehr auf mehr als 40 Kilometern. Am 27. Juli – wegen des Bettenwechsels in Dänemark und den Urlaubsorten an der Küste einer der Hauptreisetage – staute sich der Verkehr vor der Brücke in Richtung Norden vorübergehend auf 25 Kilometern, in Richtung Süden auf 17 Kilometern. Auf Ausweichstrecken kam der Verkehr ebenfalls nur schleppend voran. Auch am 28. Juli gab es kilometerlange Staus in beide Richtungen.

Aktuelle Stauprognose: Hier klemmt es am meisten

Die Entscheidung zur Sperrung der wichtigsten Brücke Schleswig-Holsteins für Lastwagen sei nicht leicht gefallen, an erster Stelle stehe aber die Verkehrssicherheit. Die Brücke war am 26. Juli für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt worden, nachdem am 25. Juli bei Sanierungsarbeiten schwerere Schäden an den Brückenpfeilern festgestellt worden waren. Außerdem steht pro Fahrtrichtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) machte sich am 27. Juli ein Bild von den gravierenden Schäden in Rade bei Rendsburg.

Baustellen-Infosystem der BASt: Problemzonen auf einen Blick

Das Ministerium in Kiel rechnet damit, dass die Arbeiten bis zu vier Monate dauern. "Wir haben eine besondere Situation durch den Ferienverkehr, den werden wir auch den ganzen August so haben." Der Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Logistik Schleswig-Holstein, Thomas Rackow, befürchtet durch die Baustelle Millionen Euro Zusatzkosten für die Transportbranche. "Ich bin fassungslos, es ist eine Katastrophe", sagte er dem "Flensburger Tageblatt" vom 27. Juli. Auch Minister Meyer sah Belastungen auf die Transportunternehmen zukommen. Er kündige an, dass er kommende Woche auf das Bundesverkehrsministerium zugehen wolle, um gemeinsam eine rasche Sanierung sicherzustellen.

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