Das ging schief: Robert Kubica sah bei seinem Rallye-Gaststart nicht das Ziel

Rallye 2009

— 16.11.2009

Vorzeitiges Rallye-Ende für Kubica

Gaststarter Robert Kubica kam bei der Rallye Taormina-Messina auf Sizilien nicht über die Runden: Ein Unfall bedeutete das vorzeitige Aus des Polen

Zwei Wochen nach dem Saisonfinale der Formel 1 war Robert Kubica wieder auf der Strecke unterwegs - dieses Mal allerdings nicht im Monoposto, sondern im Rallyeauto. Der polnische Rennfahrer war mit einem Renault-Clio im Starterfeld vertreten und konnte sich in seiner Gruppe lange Zeit behaupten. Ein Crash beendete die Ambitionen des 24-Jährigen allerdings vorzeitig.

Der Rallye-Samstag war nur wenige Stunden alt, als für Kubica auch schon alles vorbei war: Der künftige Renault-Pilot landete mit seinem Rennwagen unsanft in einer Mauer und beschädigte sein Gefährt so sehr, dass er aufgeben musste. Die rechte Fahrzeugfront hatte beim Aufprall erheblich gelitten und ließ eine weitere Rallye-Teilnahme des Formel-1-Piloten nicht mehr zu.

Bis dahin hatte sich Kubica außerordentlich gut aus der Affäre gezogen: Nach dem kurzen Rallye-Auftakt am Freitag hatte der Pole sogar den ersten Rang in der R3C-Kategorie belegt und rangierte in der Gesamtwertung zwischenzeitlich auf dem achten Platz. Doch Bleifuß war das noch lange nicht, sagt Kubica: "Am Freitag habe ich noch nicht attackiert. Ich versuchte nur, das Auto kennen zu lernen."

Gleichzeitig musste der einmalige Grand-Prix-Sieger aber noch mit ganz anderen Herausforderungen klarkommen: "Die großen Unbekannten sind die Fahrtnotizen. Hoffentlich kann ich mich bald daran gewöhnen. Ich muss lernen, zuzuhören", meint der polnische Rennfahrer, der in der Formel 1 natürlich ohne Beifahrer unterwegs ist. Körperlich konnte Kubica hingegen sehr gut mithalten.

"Daran bin ich ja gewöhnt", wird der 24-Jährige von 'WRC.com' zitiert. "In der Formel 1 mag das vielleicht etwas anders sein, doch wir sind ja alle Sportler." Und als solcher mag Kubica die Untätigkeit in der Winterpause überhaupt nicht: Schon in zwei Wochen startet der Formel-1-Pilot mit seinem Clio bei der Rallye de Var in Frankreich - und trifft dort unter anderem auch Champion Sébastien Loeb.

Fotoquelle: xpb.cc

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