Robert Kubica wird auch bei der Rally du Var auf die Piste gehen

Rallye 2009

— 18.11.2009

Kubica startet auch bei der Rally du Var

Nur zwei Wochen nach seinem Einsatz auf Sizilien geht Robert Kubica wieder auf die Rallye-Piste: Start in Südfrankreich bestätigt

Schon vor drei Wochen gab es erste Gerüchte, dass Robert Kubica vom 27. bis 29. November an der Rally du Var in Südfrankreich teilnehmen wird. Nun wurde dies von Kubicas neuem Arbeitgeber Renault offiziell bestätigt. Nur zwei Wochen nach seinem Einsatz bei der Rallye Taormina-Messina auf Sizilien wird der Pole in einem Clio Renault Sport R3 Maxi auch bei der Rally du Var an den Start gehen.

Der Lauf bildet das Saisonfinale der Französischen Meisterschaft und der Clio R3 West European Trophy. Zu Kubicas Konkurrenz gehört dort unter anderem Rekordweltmeister Sébastien Loeb, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Sévérine in einem Citroën C4 WRC teilnehmen wird.

"Ich interesse mich für alle Formen des Motorsports und der Rallyesport gefällt mir besonders gut", so Kubica. "Er ist sehr anspruchsvoll und spektakulär. Ich trage mich schon seit langer Zeit mit dem Gedanken, an einer Rallye teilzunehmen und beim Renault F1-Team habe ich die perfekten Bedingungen dafür, es auszuprobieren."

"Ich werde den Lauf mit der nötigen Vorsicht angehen und stecke mir keine speziellen Ziele", fährt der Pole fort. "Die Straßen in Südfrankreich sind schön, denn sie sind anspruchsvoll. Ich werde versuchen, am Steuer des Clio des Chazel-Teams so viel spaß wie möglich zu haben."

Vorsichtig will Kubica es auch deshalb angehen, weil sein Einsatz am Wochenende bei der Rallye Taormina-Messina auf Sizilien früh beendet war. Nach dem kurzen ersten Tag lag er auf dem hervorragenden achten Gesamtrang und führte die Klasse R3C an, doch in der dritten Wertungsprüfung krachte er in eine Mauer und beschädigte sein Auto dabei so, dass es nicht mehr repariert werden konnte.

"Die Prüfungen haben mir gefallen und die Leute waren alle sehr nett zu mir", berichtet Kubica über seinen Sizilien-Auftritt. "Am ersten Tag habe ich nicht attackiert. Ich habe nur versucht, das Fahren mit diesem Auto zu lernen. Aber die einzige wirkliche Unbekannte ist der Aufschrieb - ich hoffe, dass ich mich daran gewöhne, so zu fahren. Ich muss lernen, zuzuhören."

Renault-F1-Chef Jean-François Caubet jedenfalls unterstützt die Rallyeambitionen seines neuen Piloten: "Rallye ist ein Sport, in dem es viel Interaktion zwischen den Fahrern und den Zuschauern gibt. Ich bin sicher, dass viele Fans kommen und Robert anfeuern werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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