Sébastien und Sévérine Loeb waren bei der Rally du Var nicht zu schlagen

Rallye 2009

— 30.11.2009

Rally du Var: Loebs siegen, Kubica 29.

Sébastien und Sévérine Loeb fuhren der Konkurrenz im Citroën C4 WRC davon, Formel-1-Pilot Robert Kubica kam in Frankreich auf Platz 29

Sébastien und Sévérine Loeb haben einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie ein schnelles Ehepaar sind. Der Rallye-Rekordweltmeister und seine Frau fuhren der Konkurrenz bei der Rally du Var davon und holten sich einen deutlichen Sieg. Im Ziel hatten die Loebs in ihrem Citroën C4 WRC zwei Minuten Vorsprung auf Stéphane Sarrazin. Der frühere WRC- und Formel-1-Pilot, der nun im Le-Mans-Programm von Peugeot fährt, belegte in einem S2000-Fahrzeug seines Arbeitgebers den zweiten Platz.

Die Rally du Var bildete das Saisonfinale der Französischen Meisterschaft und lockte neben den Stammpiloten einige prominente Gaststarter an - darunter die Loebs, denen es Spaß macht, als Ehepaar ohne Leistungsdruck auf die Piste zu gehen. Die Rally du Var ist für Loeb aber nicht irgendeine Rallye, sondern etwas Besonderes: "Hier hatte ich im Jahr 2000 in einem Citroën Xsara meinen ersten Einsatz als Werkspilot."

Ehefrau Sévérine gab schon im vergangenen Jahr bei dieser Rallye die Beifahrerin - und diesmal hatte das schnelle Ehepaar mit dem C4 einen richtig starken fahrbaren Untersatz. "Im vergangenen Jahr sind wir bei der Rally du Var mit einem C2 S1600 auf das Podium gefahren. Als Teamchef Olivier Quesnel vorgeschlagen hat, dass wir diesmal mit einem C4 WRC fahren könnten, haben wir keine Sekunde gezögert", berichtet Loeb, für den nach dem harten WM-Kampf der Spaßfaktor im Mittelgrund stand.

"Wir hatten absolut keinen Druck und unser einziges Ziel war, die Zuschauer zu unterhalten", so Loeb, der grinsend hinzufügt: "Es ist immer schön, wenn man gewinnt. Und ich gebe auf dem Podium auch lieber Sévérine einen Siegerkuss als Daniel Elena." Loebs regulärer Co-Pilot Daniel Elena ging bei der Rally du Var selbst als Fahrer an den Start und belegte in einem Citroën C2-R2 den 54. Platz. Auch für den Monegassen ging es nur um den Spaß.

Neben Loeb und Elena sorgte ein weiterer prominenter Gaststarter für viel Aufsehen: Formel-1-Pilot Robert Kubica. Der polnische Neuzugang im Renault-F1-Team nutzte den Umstand, dass sein neuer Arbeitgeber auch im Rallyesprot aktiv ist, um seiner Leidenschaft für den Driftsport nachzugehen. Kubica startete in einem Renault Clio und fuhr auf den 29. Platz.

Fotoquelle: xpb.cc

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