Die FIA beauftragt nun eine Arbeitsgruppe mit der Zukunftsplanung

Rallye 2009

— 10.12.2009

Rallyegipfel: Arbeitsgruppe für die Zukunft

Die FIA ludt zum Rallyegipfel nach Monaco: Nach einem "positiven Gedankenaustausch" soll nun eine Arbeitsgruppe die Zukunft des Sports planen

In der FIA ist mit der Wahl von Jean Todt zum Präsidenten eine neue Ära angebrochen, die auch im Rallyesport zu spüren sein soll. In diesem Bereich gibt es noch einige Baustellen, die Beteiligten sind sich noch nicht einig, welche Richtung der Sport in den kommenden Jahren einschlagen soll. FIA-Präsident Todt möchte sich ein Bild über den Ist-Zustand und mögliche Zukunftszenarien machen, Ziel ist eine konkrete Weichenstellung.

Deshalb ludt Todt zum Rallyegipfel nach Monaco. Dabei trafen zum ersten Mal überhaupt die Hauptbeteiligten aus den verschiedenen Bereichen des Rallyesports zu einer Gesprächsrunde zusammen. Das Forum fand unter dem Vorsitz von Todt und FIA-Sportpräsident Graham Stoker statt. Beteiligt waren Veranstalter, Teams, Hersteller und Fahrer aus der WRC, der IRC, der Rallye Dakar und anderen Marathon-Rallye-Serien.

Zu den in Monaco versammelten Herstellern gehörten Citroën, Ford, Volkswagen und BMW. Dazu kamen Fahrer und Experten wie Carlos Sainz, Guy Fréquelin, Michèle Mouton, Juha Kankkunen, Petter Solberg und Armindo Araújo. Gemeinsam diskutierten sie über die Herausforderungen, vor denen die Rallyegemeinschaft in ihrer Gesamtheit steht. Und sie suchten nach Lösungen, mit denen alle Beteiligten eine erfolgreiche Zukunft haben können.

Der Gedankenaustausch sei "positiv" verlaufen, teilt die FIA mit. Danach haben sich die Teilnehmer darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Sie soll einen Plan erarbeiten, wie der Rallyesport weltweit weiterentwickelt werden kann. Sportpräsident Stoker wird den Vorsitz über diese Arbeitsgruppe übernehmen, beteiligt sind Vertreter aus allen Bereichen.

"Es gibt breite Zustimmung, dass die WRC die Königsklasse im Rallyesport ist. Aber damit der Sport auf jedem Niveau Erfolg hat, regional oder international, braucht es ein klares Verständnis dafür, wiedie Puzzleteile zusammenpassen", erklärt Simon Long vom WRC-Vermarkter ISC: "Gemeinsam wollen wir Talente fördern und neue Teams, Fahrer und Autos etablieren - durch ein sorgfältig durchstrukturiertes System von Reglement, Promotion und Marketing."

"Das Meeting verlief konstruktiv und es gab viel Einigkeit", berichtet Long. "Es sind neue Leute dabei, die frische Ansätze mitbringen. Und es ist natürlich toll, dass wir einen FIA-Präsident haben, der Rallyesport im Blut hat. Er kennt die Wurzeln und das Erbe des Sports sehr gut und steht dem, was usn nachvorn bringt, offen gegenüber."

Fotoquelle: xpb.cc

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