Kimi Räikkönen wechselt im kommenden Jahr in die Rallye-Weltmeisterschaft

Rallye 2009

— 12.12.2009

Räikkönen-Manager: "Kimi wird alle überraschen"

Steve Robertson traut Kimi Räikkönen in der WRC einiges zu, glaubt aber noch nicht an Siege - Co-Pilot Lindström schließt weitere WRC-Zukunft nicht aus

Wenn Mitte Februar mit der Rallye Schweden die WRC-Saison 2010 beginnt, werden alle Augen auf einen Fahrer gerichtet sein: Citroën-"Junior" Kimi Räikkönen. Doch dessen Manager Steve Robertson mahnt dazu, von dem Finnen noch keine Wunderdinge zu erwarten. Es sei schwer zu sagen, mit welchen Ergebnissen man 2010 rechnen könne, so Robertson gegenüber 'Turun Sanomat'.

"Wir wissen, dass Kimi immer spitze sein will. Wir wissen, dass er bei allem, was er macht, immer gewinnen will. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben", erklärt Robertson. "Im Rallyesport ist die Erfahrung enorm wichtig. Kimi hat es dort mit Topprofis zu tun, die seit Jahren in diesen Autos fahren. Ich glaube, dass Kimi alle mit seinem Können und seiner schnellen Eingewöhnung überraschen wird - aber Siege wären noch eine Utopie. Ich zweifle jedoch nicht daran, dass er immer um Punkte mitfahren wird."

Robertson war immer schon klar, dass Räikkönen irgendwann im Rallyesport Fuß fassen will. Sein Schützling habe immer noch die ungebrochene Leidenschaft, Rennen zu fahren: "Zusätzlich zur Rallye wäre er auch den 24 Stunden von Le Mans interessiert oder in einer Serie auf der anderen Seite des Ozeans."

Nun aber hat er sich erst einmal dazu entschieden, 2010 in der WRC zu fahren. "Er hätte sich der Herausforderung Rallye auch später stellen können, aber auf der anderen Seite ist er jetzt noch in dem Alter, in dem er auch in der Formel 1 wieder an die Spitze zurückkehren könnte", so Robertson, der einräumt: "Persönlich hoffe ich, dass wir ihn wieder in einem Formel-1-Auto sehen."

Ob Räikkönen sich nach einem Jahr Rallye-Weltmeisterschaft wieder nach einem Cockpit in der Formel 1 umschaut oder ob er seine Karriere in der WRC fortsetzt, hängt auch von den Ergebnissen ab, die er 2010 einfährt. Wenn er sich während der Saison steigern kann, ist nicht auszuschließen, dass er den Rallyepisten treu bleibt.

"Ich glaube, dass er bleibt, wenn er ein paar gute Ergebnisse holt", erklärt sein Co-Pilot Kaj Lindström gegenüber 'wrc.com'. "Er hat die Formel 1 schon gesehen und jetzt freut er sich auf das Rallyefahren. Wenn er sich steigern kann und die Ergebnisse kommen, dann denke ich, dass er eher daran interessiert ist, weiter Rallye zu fahren als in die Formel 1 zurückzukehren."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

M-Sport wirbt offen um die Dienste von Sebastien Ogier

News

Kampf um VW-Stars: Wohin mit Ogier, Mikkelsen und Latvala?

News

Sebastien Ogier hofft auf schnelle Freigabe von Volkswagen

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.