Der MINI Countryman könnte als Basis für ein WRC-Fahrzeug dienen

Rallye 2009

— 13.12.2009

MINI: Theissen bestätigt Kontakt zu Prodrive

BMW Motorsportdirektor Mario Theissen bestätigt Gespräche mit Prodrive, noch ist aber in Sachen MINI Crossover in der WRC noch nichts entschieden

Die Spekulationen, dass Prodrive über eine Rückkehr in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nachdenkt, sind mehr als nur ein Gerücht. Es wird gemunkelt, dass sich die Rallyeschmiede von David Richards darum beworben hat, einen werksunterstützten Einsatz des neuen MINI Crossover zu betreuen.

Der MINI Crossover - eine Art Klein-SUV mit fünf Türen für die ganze Familie - soll 2010 auf den Markt kommen. Prodrive könnte eine Rallyeversion für die WRC bauen. Und wie BMW Motorsport Direktor Mario Theissen bestätigt, wird diese Möglichkeit bei Mini und BMW zumindest nicht ganz ausgeschlossen.

"Es gibt Gespräche, aber mehr noch nicht", erklärt Theissen zum Thema MINI Crossover und Prodrive. "In unserem Haus gibt es Überlegungen, ob so etwas Sinn macht. Es gibt aber keine Entscheidung."

Nach dem Formel-1-Ausstieg von BMW wurde die WRC als alternatives Betätigungsfeld für die Bayern gehandelt. Gleichzeitig ist bekannt, dass Prodrive mit einer Rückkehr in die Rallye-WM liebäugelt. Zwar wollen die Briten noch geheim halten, welchem Auto sie nach dem Subaru-Ausstieg antreten wollen, doch es sickerte schon bald durch, dass es sich um den MINI Crossover handeln könnte.

Prodrive-Technikchef David Lapworth verwies bereits vor einigen Wochen darauf, dass es vor dem kommenden Frühjahr nichts dazu zu sagen gäbe, dementierte aber nicht. Es sei sehr schwierig, ein Geheimnis zu bewahren, deutete er damals an: "Schon sehr bald werden immer mehr Leute involviert sein: die FIA, viele weitere Zulieferer und so etwas. Sobald das der Fall ist, wird mehr durchsickern."

Fotoquelle: MINI

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