Mikko Hirvonen hofft, dass er Sébastien Loeb bald schlagen kann

Rallye 2009

— 20.02.2009

Hirvonen: "Ich gebe nicht auf!"

Mikko Hirvonen ein großes Ziel: Er will endlich seinen Rivalen Sébastien Loeb schlagen - Dafür ist absolute Perfektion und Präzision nötig

Hirvonen gibt sich jedoch kämpferisch. Irgendwann muss es doch klappen, den Übermenschen Loeb schlagen zu können. "Ich kann nicht sagen, wann es so weit sein wird, aber eines ist sicher: Ich gebe nicht auf! Ich trete bei jeder Rallye an, um zu gewinnen", sagte der Finne gegenüber 'autosport. com'. Bis es soweit ist, tröstet er sich damit, dass er sich in der WRC nur einem einzigen Piloten geschlagen geben muss - und zwar demjenigen, der erwiesenermaßen der Schnellste ist.

Hirvonen räumte jedoch ein, dass er seinen Rivalen bald in den Griff bekommen muss. Den nötigen Druck dazu bekommt er sogar zu Hause: "Mein Sohn ist dreieinhalb Jahre alt und spielt zu Hause mit seinem Spielzeugautos. Er schiebt ein Auto vorne weg und sagt: 'Das ist Sébastien Loeb, der ist sehr schwer zu schlagen'... Ich muss bald gegen ihn gewinnen, sonst denkt mein Sohn noch, er sei unschlagbar."

Es werde ein "großartiges Gefühl sein", gegen den Franzosen zu gewinnen, so Hirvonen. Doch das sei nur möglich, wenn man absolut keine Fehler macht und jede einzelne Kurve perfekt erwischt. Sprich: Man muss präzise wie ein Uhrwerk und schnell fahren, eben wie Loeb. "Er fährt so, und so lange ich das nicht auch mache, werde ich ihn nicht schlagen können", weiß der Finne.

Bei einem Speed, wie ihn die beiden in Norwegen an den Tag gelegt haben, ist es allerdings ein schmaler Grad zwischen Bestzeit und Unfall. "Man geht massive Risiken ein, in jeder Kurve riskierst du alles. Bei dem Speed, den wir in Norwegen gefahren sind, bin ich überrascht, dass wir beide ohne Crash durchgekommen sind", so Hirvonen.

Fotoquelle: FORD

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