Sébastien Loeb geht mit einer halben Minute Vorsprung in die letzten Prüfungen

Rallye 2009

— 05.04.2009

SS14/15: Loeb nicht zu stoppen

Sébastien Loeb fährt weiter Bestzeiten und seinem 51. WRC-Sieg entgegen: Schon über 30 Sekunden Vorsprung auf Mikko Hirvonen

Sébastien Loeb lässt sich am letzten Tag der Rallye Portugal nicht durch die Tatsache aufhalten, dass er als Erster auf der Piste den "Straßenfeger" spielen muss. Der Citroën-Pilot setzte in den beiden Vormittagsprüfungen des Sonntags seine Bestzeiten-Serie fort und baute seinen Vorsprung an der Spitze weiter aus. Zur Mittagspause beträgt Loebs Polster auf den Gesamtzweiten Mikko Hirvonen (Ford) 31,1 Sekunden. Damit ist der Franzose auf dem besten Weg, seinen vierten Saison und seinen 51. WRC-Sieg einzufahren.

Loeb räumte allerdings ein, dass es gar nicht so einfach ist, als Erster durch den dicken Staub zu fahren. "Es war ein guter Start in den Tag und ich bin gut gefahren. Aber es ist rutschig", berichtete Loeb, der in der ersten Prüfung am Morgen beinahe einen Dreher eingebaut hätte. "Aber ich bin bisher zufrieden."

Hirvonen konnte in beiden Prüfungen die zweitschnellste Zeit hinter Loeb holen. In der ersten Prüfung vergab er jedoch die Chance, seinen Rückstand wieder zu verkürzen: "Ich habe in einer Abzweigung den Motor abgewürgt", berichtete Hirvonen, der zudem mit dem Staub zu kämpfen hatte, den Loeb vor ihm aufgewirbelt hatte: "Es hing viel Staub in der Luft und durch den Sonnenschein habe ich einfach nicht richtig gesehen."

Auch dahinter sind die Positionen weitgehend bezogen - die Abstände zwischen den einzelnen Piloten liegen zwischen 40 Sekunden und zweieinhalb Minuten. Jetzt gilt es für alle Beteiligten nur noch, ihre Autos heil durch die zwei Nachmittagsprüfungen und die abschließende Zuschauerprüfung im Algarve-Stadion zu bringen.

Daniel Sordo ist im zweiten Werks-Citroën Dritter, Petter Solberg ist Vierter. Das Stobart-Duo Matthew Wilson und Henning Solberg belegt die Ränge fünf und sechs. Solberg hat viel Zeit auf seinen Teamkollegen verloren, weil er in der ersten Wertungsprüfung wegen einer beschlagenen Windschutzscheibe nichts gesehen hat.

Citroën-Junior Evgeny Novikov ist es nicht gelungen, sein Auto heil durch den Sonntag zu bringen. Der Russe flog von der Piste ab und ist ausgeschieden. Damit ist Mads Östberg im Adapta-Subaru wieder Siebter, Conrad Rautenbach (Citroën JT) liegt als Achter auf dem letzten Punkterang. Federcio Villagra ist Neunter und damit auf dem Weg, noch zwei Herstellerpunkte zu holen.

Fotoquelle: Citroen/Red Bull/McKlein

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