HANS begleitet Sébastien Loeb in der WRC überall stets auf Schritt und Tritt...

Rallye 2009

— 10.04.2009

Loeb: HANS ist ein Muss

Seriensieger Sébastien Loeb sieht in HANS weitaus mehr als ein notwendiges Übel und freut sich über die stets zunehmende Sicherheit an Bord

In der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, sodass die Verantwortlichen stets bemüht sind, die Sicherheit für die Beteiligten weiter zu erhöhen. Schon vor einigen Jahren wurde daher das HANS-System (Head and Neck Support; Anm. d. Red.) eingeführt, was die Rennfahrer bei einem Frontalcrash vor gefährlichen Verletzungen der Wirbelsäule bewahren soll. HANS ist heute in vielen Rennserien vorgeschrieben - und Sébastien Loeb findet das gut.

Der französische Rallye-Dominator war aber nicht von Anfang an ein Fan dieser Sicherheitsvorkehrung: "Als wir HANS zum ersten Mal ausprobiert haben, war es total unbequem und überhaupt nicht komfortabel", sagte Loeb rückblickend gegenüber 'wrc.com'. "Wir haben uns aber daran gewöhnt und jetzt ist es absolut kein Problem mehr. Ich bin mir sehr sicher: Bei einem heftigen Crash ist es sicherlich kein Nachteil."

Das trifft laut Loeb auch auf die anderen Schutzvorrichtungen zu, die ein WRC-Rennwagen aufweist: "Was den Schaum bei einem seitlichen Aufprall anbelangt - darüber kann ich nichts sagen. Ich hoffe nur, dass ich ihn nie austesten muss", meinte der 35-Jährige und lobte die Verantwortlichen für ihr kontinuierliches Engagement um die Sicherheit im Rallyesport: "Es ist prima, dass sich die Leute in diesem Sport Gedanken darüber machen, wie man die Sicherheit im Auto verbessern kann."

"Man sollte aber nicht vergessen: Beim Rallyefahren ist es unmöglich, sämtliche Risiken auszuschalten. Das geht in diesem Sport einfach nicht", stellte der fünfmalige Weltmeister abschließend klar. "In meinen Augen ist HANS aber die beste Sicherheitsverbesserung überhaupt. Heute denke ich gar nicht mehr darüber nach, wenn ich es trage. Wenn ich aber ohne unterwegs bin, dann fühlt sich das seltsam an. Dann fühle ich mich eine Spur zu locker", so Loeb.

Fotoquelle: xpb.cc

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