Welch eine Überraschung: Sébastien Loeb fährt in Argentinien auf Sieg

Rallye 2009

— 20.04.2009

Loeb "kann nicht anders, als auf Sieg zu fahren"

Citroën vor der Rallye Argentinien: Seit 2005 ist Sébastien Loeb auf den südamerikanischen Pisten ungeschlagen und das soll sich auch nicht ändern

Das Ziel von Sébastien Loeb bei der Rallye Argentinien ist klar: der fünfte Sieg soll her, und zwar im doppelten Sinne. Der Citroën-Star will wie die bisherigen vier Rallyes der Saison auch den fünften WM-Lauf 2009 gewinnen. Und er möchte seinen fünften Argentinien-Sieg in Folge holen. Seit 2005 sind der Franzose und sein monegassischer Beifahrer Daniel Elena auf den Piste des südamerikanischen Landes ungeschlagen.

Entsprechend siegessicher kommen Loeb und sein Citroën-Team zu der Rallye, die sich durch ihre spektakulären Prüfungen, atemberaubenden Landschaften und begeisterten Zuschauer auszeichnet. Die Argentinien-Bilanz von Citroën fällt sogar noch ein bisschen besser aus als die von Loeb. Die französische Mannschaft hat alle dortigen WRC-Läufe seit 2004 gewonnen, zunächst mit Carlos Sainz (mit Marc Marti, dem heutigen Beifahrer von Daniel Sordo), dann viermal in Folge mit Loeb.

"In Südamerika können wir gar nicht anders, als auf Sieg zu fahren", verkündete Rekordweltmeister Loeb. "Wir haben so viele besondere Erinnerungen an die Rallye Argentinien, und das nicht nur, weil wir dort die letzten vier Läufe gewonnen haben. Die Prüfungen machen mir wirklich Spaß und die Zuschauer sorgen für eine einmalige Stimmung. Wir wissen, dass wir genauso herzlich aufgenommen werden wie vor zwei Wochen in Portugal. Es ist immer toll, in den verschiedenen Ländern, die wir besuchen, die Leidenschaft der Menschen zu sehen."

In Argentinien seien einfach überall Zuschauer, schwärmte der Franzose: "Beim Service, auf den Verbindungsetappen und bei den Prüfungen. Man braucht praktisch kein Roadbook, denn die Zuschauermassen weisen einem schon den Weg!"

Auch technisch bestens gerüstet

Im vergangenen Jahr war es für Loeb allerdings kein Spaziergang zum Argentinien-Sieg. Denn teilweise hatte es geregnet, "und unsere harten Schotterreifen waren für die Bedingungen auf manchen Prüfungen nicht wirklich geeignet. Wir hätten es fast nicht bis ins Ziel geschafft. In diesem Jahr haben wir eine weiche Version des Schotterreifens und das ist gut. Er wird zweifellos vielseitiger sein, allerdings wird er sich auch sehr schnell ab nutzen, falls es sehr heiß ist."

Seit der Rallye Portugal sind die Citroën-Mannen mit der 2009er-Spezifikation des C4 WRC unterwegs. Dass er auch mit der neuesten Version des Autos gleich gewonnen hat, ist für Loeb ein gutes Omen für den Rest der Saison: "Die Rallye Portugal war recht typisch für das Terrain, dass wir in der WRC vorfinden. Jeder Lauf ist anders, aber ein Auto, das an der Algarve stark ist, wird sehr wahrscheinlich auch in Argentinien, Sardinien, Griechenland und Polen schnell sein. Die Pisten in Argentinien haben eine recht sandige Oberfläche und sind damit sehr rutschig. Ich glaube jedoch, dass wir mit unserem 2009er-Auto an der vorderen Aufhängung bei bestimmten Bedingungen einen Schritt nach vorn gemacht haben. Auch der Motor ist fahrbarer."

Citroën-Teamkollege Sordo und sein Beifahrer Marti kamen im vergangenen Jahr in Argentinien aufs Podium. Das möchten sie in diesem Jahr wiederholen: "Wie schon in Portugal fühlen wir uns bei dieser Rallye fast wie zuhause", sagte der Spanier. "Ich hoffe, dass das Wetter so gut bleibt, wie es jetzt ist. Unser Ziel wird dasselbe sein, wie bei den bisherigen Rallyes, nämlich für Citroën so viele Herstellerpunkte zu holen wie nur möglich."

Fotoquelle: Citroen/Red Bull/McKlein

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