Petter Solberg will ein Auto, mit dem er um Podiumsplätze kämpfen kann

Rallye 2009

— 07.05.2009

Petter Solberg: Wechsel zu Peugeot?

Ohne Upgrades von Citroën startet Petter Solberg nicht auf Sardinien, stattdessen liebäugelt er damit, auf einen Peugeot 307 WRC zu wechseln

Beim Blick auf die Nennliste für die Rallye Sardinien (22. bis 24. Mai) fällt eines auf: Petter Solberg fehlt. Und das nicht ohne Grund. Der Norweger hat jetzt bestätigt, dass er mit der derzeitigen Version seines alten Citroën Xsara WRC nicht auf Sardinien antreten wird. Und sollte er keine Upgrades für seine 2005er-Spezifikation bekommen, überlegt er, auf einen Peugeot 307 WRC zu wechseln. Denn mit dem Auto, wie es jetzt dasteht, sieht er sich für die heißen Rallyes im Sommer nicht gerüstet.

"Ich brauche hier Hilfe. Manche Prüfungszeiten und der Podiumsplatz waren mehr, als ich mit diesem Auto erwartet hatte, aber jetzt will ich mehr", wurde Solberg auf der offiziellen Internetseite der WRC zitiert. "Es würde mir bei den heißen Rallyes wirklich weiter helfen, wenn ich die 2006er-Teile für das Auto bekommen würde."

Konkret hofft Solberg auf einen größeren Radiator, einen größeren Intercooler und einen größeren Lufteinlass. "All das würde mir bei der Kühlung helfen und mehr Power geben. Ich habe in Portugal gemerkt, dass die Leistung abfällt, sobald der Motor eine gewisse Temperatur hat", berichtete Solberg, der in Argentinien auf Podiumskurs war, dann aber wegen eines Motorschadens ausschied. "Ich möchte um Podiumsplätze fighten, ich möchte es mit den Fords aufnehmen. Wenn das Auto so bleibt, ist das nicht möglich. Und daran bin ich nicht interessiert."

Sollte Citroën ihm nicht mit neuen Teilen aushelfen, sieht Solberg bei der Schwestermarke Peugeot eine interessante Alternative. Der Peugeot 307 WRC habe einen sehr starken Motor, berichtete der Norweger: "Ich glaube, dass ich mit diesem Motor gegen die Fords um Podiumsplätze fighten könnte. Auch an der Gewichtsverteilung und den Dämpfern wurde gearbeitet. Es ist jetzt ein gutes Auto. Noch ist nichts entschieden, aber ich werde es mir näher ansehen."

Fotoquelle: pettersolberg.no/Tony Welam

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