Aaron Burkhart liegt in der Gesamtwertung derzeit sechs Punkte zurück

Rallye 2009

— 29.05.2009

Burkhart: Die Titelchance gewahrt

Aaron Burkhart konnte auf Sardinien nach vielen Problemen noch aufs Podium fahren und gibt sich im J-WRC-Titelkampf noch nicht geschlagen

Die Rallye Sardinien war für den deutschen J-WRC-Piloten Aaron Burkhart alles andere als einfach. Er hatte wie so viele andere mit den harten Bedingungen auf der Mittelmeerinsel zu kämpfen. Doch am Ende hatte er das Glück doch noch ein bisschen auf seiner Seite und konnte als Dritter aufs Podium klettern.

Damit hielt er in der Gesamtwertung der Junioren-Weltmeisterschaft als Zweiter den Anschluss an Spitzenreiter Michal Kosciuszko. Burkharts Rückstand beträgt sechs Punkte. Kosciuszko belegte auf Sardinien Rang zwei hinter Sieger Martin Prokop, der zwei Zähler hinter Burkhart Dritter der Gesamtwertung ist.

Die heißen Temperaturen auf Sardinien forderten schon am Freitag ihren Tribut. Die Wassertemperatur in Burkharts Suzuki Swift S1600 stieg ständig über das normale Maß hinaus. Das wirkte sich auf die Motorleistung und damit auch auf Burkharts Zeiten aus. Auch am Samstag haderte der Deutsche mit der Leistung seines Fahrzeugs. Burkhart zog noch eine andere Ursache in Erwägung: Es könnte auch am Benzin gelegen haben. "Alle Suzukis hatten nach dem Tanken des FIA-Sprits Probleme und sind zunächst nicht angesprungen. Vielleicht trug das ebenfalls dazu bei", wurde er von 'Racing1.de' zitiert.

Zudem hatte Burkhart am Samstag - auf Rang vier liegend - einen Reifenschaden. Nach dem Reifenwechsel öffnete sich zudem auch noch der Verschluss der Kofferraumklappe und das Cockpit füllte sich mit dem aufgewirbelten Staub. Am Ende wendete sich das Blatt aber doch noch ein bisschen. Alessandro Bettega hatte in Führung liegend einen Unfall und rutschte zurück auf den vierten Platz. Damit übernahm Burkhart Rang drei, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab.

"Wir haben noch Chancen auf die Meisterschaft, aber sie wären durch eine bessere Platzierung natürlich größer gewesen", erklärte Burkhart. Die Rallye Sardinien sei in diesem Jahr schwerer gewesen als in den vergangenen Jahren. Er wunderte sich, dass es die beiden Erstplatzierten Prokop und Kosciuszko mit ihrem aggressiven Fahrstil überhaupt bis ins Ziel geschafft haben, "aber das Glück gehört im Rallyesport eben auch manchmal dazu."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Al-Attiyah hat Interesse: Kommt das Volkswagen-Privatteam?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.