Malcolm Wilson ist erleichtert, dass die Rallye Großbritannien gerettet ist

Rallye 2009

— 11.06.2009

Wales gerettet: Erleichterung bei Wilson

M-Sport-Chef Malcolm Wilson sieht darin, dass die Wales-Rallye im Oktober gefahren werden kann, auch die Rettung der WRC-Zukunft in Großbritannien

Malcolm Wilson, der Chef von M-Sport und Teamchef bei Ford, hat mit großer Erleichterung auf die Rettung der Wales-Rallye im Oktober reagiert. Wie berichtet, wird die Britische Motorsportvereinigung MSA die Finanzierungslücke decken, die entstanden ist, nachdem die Regierung von Wales kurzfristig die Fördergelder gestrichen hatte. Laut Wilson wurde damit nicht nur der Lauf im Oktober gerettet, sondern wahrscheinlich auch die Zukunft einer Rallye Großbritannien als WM-Lauf.

"Das sind tolle Neuigkeiten, Neuigkeiten, auf die wir alle gewartet haben", sagte Wilson. "Ich glaube nicht, dass vielen Leuten bewusst ist, wie wichtig diese Entscheidung für die Zukunft der Rallye Großbritannien ist. Wenn die Veranstaltung in diesem Jahr nicht stattgefunden hätte, hätte sie in der Rallye-WM auch keine Zukunft mehr gehabt. Und ich bin der Meinung, dass man so etwas nie zulassen darf. Ich bin froh, dass für dieses Jahr eine Lösung gefunden wurde, jetzt können wir nach vorn schauen."

Simon Long, der Chef des WRC-Vermarkters ISC, stimmte dem zu: "Ich freue mich, dass der britische WM-Lauf 2009 gesichert ist. Natürlich wollen wir sicherstellen, dass die Rallye Großbritannien auch eine Zukunft hat, aber im Moment ist diese Entscheidung schon einmal eine gute Neuigkeit für die Rallyefans und alle Beteiligten."

Wie es mit der Rallye Großbritannien weitergeht, ist allerdings noch unklar. Die Rückkehr in den 2010er-Kalender gilt mittlerweile als sicher. Die Frage ist aber, ob der Lauf weiter in Wales oder woanders stattfindet. Schließlich streiten sich die Veranstalter und die Regierung von Wales weiter um die Fördermittel. Stobart-Pilot Matthew Wilson hätte nichts gegen einen Umzug, denn seiner Meinung nach ist Wales zu abgelegen: "Es ist die Rallye Großbritannien und nicht die Wales-Rallye. Die Leute im Norden sagen, dass es für sie billiger ist, zur Rallye Spanien zu fliegen als nach Wales zu fahren und sich dort Tickets zu kaufen."

Zudem sei es in Wales kaum noch möglich, neue Prüfungen zu finden, so Wilson Junior. Die Prüfungen in Süd-Wales habe man schon in alle Richtungen abgefahren. "Kielder und Schottland könnten ein tolles Angebot machen", so der Stobart-Pilot. Keiner zweifelt daran, dass Wales einen tollen Job gemacht hat, aber vielleicht ist es Zeit für einen Tapetenwechsel und einen Umzug."

Fotoquelle: Ford

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