Petter Solberg geht nicht davon aus, in Griechenland viel erreichen zu können

Rallye 2009

— 11.06.2009

Petter Solberg: Die Hitze ein zu großes Problem

Nach dem Shakedown ist Petter Solberg klar, dass er trotz weiterer Änderungen an seinem Xsara in Griechenland wohl keine Chance auf das Podium hat

Petter Solberg stellt sich gerade - wenn auch nicht ganz ernsthaft - die Frage, ob er das Angebot von Oreca nicht hätte annehmen sollen. Der Rennstall wollte, dass er an diesem Wochenende bei den 24 Stunden von Le Mans mitfährt. Doch Solberg hatte sich entschieden, Le Mans abzulehnen und bei der Rallye Griechenland anzutreten. "Als ich hier in Griechenland ankam und gesehen habe, wie die Temperatur immer höher stieg, dachte ich mir, dass es vielleicht ganz nett gewesen wäre, in Le Mans zu sein", wurde der Norweger von 'Autosport' zitiert.

Denn die Hitze ist für Solberg und seinen alten Citroën Xsara der größte Gegenspieler. Bereits bei den letzten Läufen hatte sich gezeigt, dass er bei kühlen Morgentemperaturen Topzeiten fahren, aber nicht mehr mithalten kann, wenn es wärmer wird. Und dass das Thermometer sich in Griechenland der 40-Grad-Marke nähert, ist für den Norweger die denkbar schlechteste Ausgangslage.

"Wir haben das Auto noch ein bisschen verändert - wir haben größere Ventilatoren und einen Extra-Radiator. Wir versuchen alles Mögliche, aber es wird wirklich hart", sagte Solberg, der im Shakedown bei 36 Grad Celsius 2,5 Sekunden über der Bestzeit von Evgeny Novikov blieb. "Nach dem Shakedown muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich nicht mithalten kann. Auf Sardinien war es schon heiß, aber das hier ist noch einmal eine andere Hausnummer. Ich muss einfach mein Bestes geben und versuchen, zu pushen."

Vor allem die vielen Bergaufpassagen am morgigen ersten Tag der Rallye Griechenland bereiten dem Norweger jetzt schon Kopfzerbrechen: "Es geht sehr steil nach oben und ich weiß, dass wir dort massive Probleme bekommen werden. Wenn ich da im vierten Gang hochfahre, macht der Motor 'Brrrrr' und wird dann langsam. Selbst in den Bergabpassagen braucht man eine Beschleunigung, die wir nicht haben. Die Hitze macht es uns so schwer, aber wir haben alles getan, was wir konnten."

Fotoquelle: xpb.cc

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