Nach diesem Crash war für Sébastien Loeb die Rallye Griechenland beendet

Rallye 2009

— 14.06.2009

Sordos Schadensbegrenzung nach den Crashs

Daniel Sordo holte als Zwölfter bei der Rallye Griechenland zumindest noch vier Punkte für Citroën, Sébastien Loeb musste Nullnummer hinnehmen

Für Spitzenreiter Citroën ging es bei der Rallye Griechenland nach dem desaströsen Samstag am heutigen Sonntag nur noch um Schadensbegrenzung. Am Ende konnte Daniel Sordo als Restarter am Sonntag noch als Zwölfter ins Ziel kommen und damit vier Herstellerpunkte für Citroën holen. Für Sébastien Loeb war die Rallye schon am Samstagmorgen beendet. In der Fahrerwertung hat der Franzose noch sieben Punkte Vorsprung auf Ford-Pilot Mikko Hirvonen, in der Herstellerwertung hat Citroën noch ein Polster von 15 Punkten auf Rivale Ford.

Nach dem Freitag sah es noch nach einem möglichen Doppelsieg für Citroën aus, doch schon am Samstagmorgen begann die griechische Tragödie für die Franzosen. Nach acht Kilometern in der ersten Samstagsprüfung kam das Aus für Loeb, als er zu schnell in eine Kurve ging, einen Stein rammte und sich mehrfach überschlug. Von seinem C4 WRC blieb nur noch ein Wrack übrig.

"Wir waren auf einem Plateau auf einem sehr schnellen Abschnitt unterwegs", erklärte Loeb. "Ich bin vielleicht ein bisschen zu schnell in eine Rechtskurve gegangen. In der folgenden Linkskurve war ich neben der Linie und rammte einen großen Stein. Das Vorderrad wurde abgerissen und wir haben uns mehrfach überschlagen. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft ist das natürlich kein tolles Ergebnis, da wir viel von unserem Vorsprung eingebüßt haben. Aber wir führen immer noch und das ist das Wichtigste."

Doch Teamkollege Daniel Sordo war noch in aussichtsreicher Position auf einen Sieg. Er lag nur knapp hinter Gesamtleader Hirvonen, kam aber nur noch zwei Prüfungen weiter als Loeb. Dann war der Samstag auch für den Spanier beendet, als er einen unter Gras versteckten Stein rammte und mit Aufhängungsbruch liegen blieb. Anders als Loeb konnte Sordo heute aber unter SupeRally-Bedingungen als 17. wieder an den Start gehen und seinen C4 als Zwölfter ins Ziel bringen.

Am heutigen Sonntag konzentrierte sich Sordo nur darauf, sein Auto heil zu lassen. "Es ist nie einfach, kontrolliert zu fahren, aber ich bin keine Risiken eingegangen. Ich bin immer in der Mitte der Straße geblieben, zum Teil kam ich mir vor wie bei der Recce", berichtete Sordo.

"Dani hat einen perfekten Job gemacht", lobte Teammanager Sven Smeets. "Diese Punkte sind sehr wichtig, da unsere Gegner erneut die volle Ausbeute geholt haben. Wir blicken schon auf die nächste Rallye voraus. In Polen werden wir noch hungriger auf einen Sieg sein!" Citroën-Sportchef Olivier Quesnel hatte heute dennoch viel Grund zum Jubeln. In seiner Funktion als Sportchef bei Peugeot feierte er einen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

Fotoquelle: xpb.cc

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