Petter Solberg will in Polen bis zum Schluss ganz vorne mitkämpfen

Rallye 2009

— 17.06.2009

Solberg: Der Peugeot 307 bekommt seine Chance

Petter Solberg wird trotz der guten Auftritte in Griechenland noch vor der Finnland-Rallye einen Peugeot 307 testen - Mehr Motorpower gefragt

Petter Solberg hat seinen Citroën Xsara lieben gelernt. Immerhin brachte ihn das alte Schätzchen in Griechenland nahe an den Sieg, wenn nicht die Aufhängung kollabiert wäre. Der Norweger hat seinem Fahrzeug verziehen, in Polen wird er erneut mit dem betagten Wagen an den Start gehen. Trotz des Aufschwungs wird Solberg dennoch dem Peugeot 307 eine Chance geben, denn bei der folgenden Finnland-Rallye ist viel Power gefragt - davon hat der 307 reichlich.

"Ich muss den Peugeot noch testen", wurde der 34-Jährige von 'Autosport' zitiert. "Ich muss wissen, was geht. Ich will den Citroën natürlich behalten, denn wir werden in Polen weitere Fortschritte machen." Solberg hofft, dass er noch vor der Reise zum kommenden WRC-Lauf eine Probefahrt mit dem bewährten 307 machen kann.

Der recht stark beschädigte Xsara ist derzeit in der Werkstatt. Gerüchte, Solberg hätte statt Titan auf fragile Aufhängungsteile aus Aluminium zurückgegriffen, verwies der Weltmeister von 2003 ins Reich der Fabel. "In Griechenland fährt man niemals Aluminium. Wir haben vor der Rallye in Griechenland viel getestet. Vergesst Aluminium - das ist wie Butter."

Der Norweger erklärte rückblickend: "Man erzählt vielleicht, dass Mikko in Griechenland komfortabel gewonnen hätte, aber ich sag euch eines: Ich war auf der Verfolgung und ich hätte alles gegeben, um ihn noch zu packen. Wenn ich nicht schon am Freitag das Problem mit der Lenkung gehabt hätte, wäre ich sogar noch näher dran gewesen. Ich bin voll im Saft, habe das Gefühl, wieder richtig fahren zu können. Die Stimmung passt und alles läuft nach Wunsch."

Der Privatpilot fügte hinzu: "Es war ein geniales Wochenende in Griechenland. Es war vielleicht vom Ergebnis her enttäuschend, aber es war umso schöner, endlich wieder vorne mitkämpfen zu können. Der Xsara war klasse, wenn die Temperaturen nich allzu hoch waren. Als es beim Shakedown richtig heiß war, kam ich nicht einmal auf zwei Sekunden an die Spitzenzeiten heran. Dabei ich ich gepusht wie verrückt, das war Vollgas."

"In Polen wird es hoffentlich kühler sein. Dann sehen wir ja, was passiert", platzierte Solberg eine Kampfansage an die Konkurrenz aus den Werksteams. "Der Wagen ist jetzt gerade auf der Richtbank, die Schäden aus Griechenland werden reparariert. Wenn er fertig ist, möchte ich am kommenden Montag einen Tag lang in Polen testen. Daher habe ich mich einen Tag vorher von der Akropolis verabschiedet, damit wir alles rechtzeitig fertig bekommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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