Mikko Hirvonen hat in Polen noch einen hauchdünnen Vorsprung

Rallye 2009

— 27.06.2009

SS8-10: Hirvonen unter Druck

Der Vorsprung von Gesamtleader Mikko Hirvonen ist am Samstagvormittag in Polen auf drei Sekunden geschrumpft - Citroën bläst zur Attacke

Mikko Hirvonen liegt bei der Rallye Polen nach dem Samstagvormittag weiter in Führung, doch der Druck auf den Ford-Piloten wächst. Sein zweitplatzierter Teamkollege Jari-Matti Latvala ist in den drei Vormittagsprüfungen bis auf drei Sekunden an Hirvonen herangerückt. Und dahinter bläst der drittplatzierte Citroën-Pilot Daniel Sordo zur Attacke. Der Spanier holte sich eine der drei Bestzeiten und liegt nun nur noch 16,5 Sekunden hinter Latvala und 19,5 Sekunden hinter Hirvonen.

Die anderen beiden Bestzeiten des Vormittags holte sich Sordos Teamkollege Sébastien Loeb. Der Weltmeister ist nach seinem Crash gestern unter SupeRally-Bedingungen wieder am Start. Er muss versuchen, seinen Rückstand von 20 Strafminuten wieder wettzumachen. "Ich versuche einfach, einen guten Rhythmus zu fahren und schaue, was drin ist", sagte Loeb. "Ich weiß noch nicht, ob es für Fahrerpunkte reicht. Wenn die anderen vor mir kein Problem haben, dann habe ich keine Chance."

Die beiden führenden Ford-Piloten Hirvonen und Latvala starteten vorsichtig in den Tag. Auch Sordo hielt sich in der ersten Prüfung am Morgen noch zurück, schließlich ist es nun seine Aufgabe, nicht zu viel zu riskieren und für Citroën so viele Punkte wie möglich zu holen. Doch in der zweiten Prüfung gab Sordo Gas. Latvala konnte auf die Splitzeiten des Spaniers reagieren und zog ebenfalls an, doch Hirvonen war schon zu nah am Ziel, um ebenfalls noch das Tempo erhöhen zu können. So rückten seine Verfolger näher an in heran.

Auf Platz vier liegt nach insgesamt zehn Wertungsprüfungen Citroën-Junior Sébastien Ogier. Der Franzose hat jedoch schon mehr als eine Minute Rückstand auf die Top 3. Fünfter ist Stobart-Pilot Henning Solberg, der gestern mit dem Handling seines Ford Focus gehadert hatte, heute aber wesentlich zufriedener mit seinem Auto ist. Petter Solberg ist von Rang vier zurückgefallen auf den sechsten Platz. "Ich kann nicht mehr geben, ich bin absolut am Limit", sagte Solberg, der auf den ultraschnellen Prüfungen mit seinem unterlegenen Citroën Xsara kämpft. Stobart-Pilot Matthew Wilson und Stobart-Gaststarter Krzysztof Holowczyc liegen auf den Plätzen sieben und acht.

Nun steht der Mittagsserive in Mikolajki an. Am Nachmittag werden die drei Prüfungen nochmals durchfahren. Los geht es um 15:18 Uhr.

Fotoquelle: xpb.cc

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