Mikko Hirvonen ist es gelungen, die WM-Führung zu übernehmen

Rallye 2009

— 28.06.2009

SS16-18: Hirvonen siegt - WM-Leader!

Mikko Hirvonen siegte in Polen vor Daniel Sordo und übernahm die WM-Führung - Sébastien Loeb noch Siebter - Drama um Jari-Matti Latvala

Angesichts der Siegesserie, die Citroën-Star Sébastien Loeb zu Beginn der Saison hingelegt hat, hätte man es wohl kaum für möglich gehalten: Nach dem achten Saisonlauf hat Ford-Pilot Mikko Hirvonen die Führung in der Weltmeisterschaft übernommen. Der Finne siegte bei der Rallye Polen, die für sein Ford-Team aber noch ein dramatisches Ende nahm. Ford hatte den Doppelsieg schon sicher, doch Hirvonens zweitplatzierter Teamkollege Jari-Matti Latvala schied in der abschließenden Zuschauerprüfung noch nach einem Crash aus.

Latvala traf in einer Rechtskurve die Streckenbegrenzung und fuhr in die Leitplanke. Dabei beschädigte er sich die Vorderradaufhängung an seinem Ford Focus und schied wenige hundert Meter vor dem Ziel noch aus. Der Ford-Doppelsieg war damit dahin. Stattdessen erbte Citroën-Pilot Daniel Sordo den zweiten Platz. Sein Rückstand auf Hirvonen betrug 1:10.3 Minuten.

Auch Sordos Teamkollege Loeb hatte in Polen erneut Pech. Nach einem Abflug am Freitagvormittag war der Franzose zurückgefallen auf den 33. Platz. Er startete eine starke zweitägige Aufholjagd und wurde am Ende noch Siebter. Damit holte er noch zwei Fahrerpunkte und vier Zähler für Citroën. Doch er verlor die WM-Führung an Hirvonen, der Finne kommt nun mit einem Punkt Vorsprung zu seiner Heimrallye Ende Juli. In der Markenwertung bleibt Citroën vor Ford.

Citroën-Junior Sébastien Ogier hätte damit erneut Platz drei holen können. Doch er sah die Ziellinie auch nicht. Ogier schied am heutigen Sonntagnachmittag noch wegen eines Motorproblems aus. Damit stieg Stobart-Pilot Henning Solberg als Dritter aufs Podium. Der Norweger war am Freitag noch völlig unzufrieden mit seinem Auto, fand dann aber die richtige Abstimmung und arbeitete sich nach vorn. Sein Bruder Petter Solberg beendete die ultraschnelle Rallye in seinem von der Motorleistung her unterlegenen Citroën Xsara WRC auf Rang vier.

Stobart-Youngster Matthew Wilson holte wieder einen fünften Platz. Lokalmatador Krzysztof Holowczyc, der in Polen bei Stobart ein Gastspiel gab, holte sich mit Platz sechs drei WM-Punkte. Achter hinter Loeb wurde Citroën-Junior Conrad Rautenbach, der sich damit auch noch einen Fahrerpunkt sicherte.

Fotoquelle: Ford

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