Petter Solberg muss bei der Planung weiter von Rallye zu Rallye denken

Rallye 2009

— 03.07.2009

Petter Solberg muss weiter "am Budget tüfteln"

Auch wenn Petter Solberg mit Shell einen wichtigen Sponsor hat, muss er weiter von Rallye zu Rallye denken - Mehrere Auto-Optionen für Finnland

Petter Solberg muss weiter darum kämpfen, die aktuelle Saison komplett zu Ende fahren zu können. An Leistung mangelt es nicht - in seinem alten Citroën Xsara WRC hat er inwischen 25 Punkte gesammelt. Das sind genauso viele, wie Ford-Werkspilot Jari-Matti Latvala auf dem Konto hat. Doch das Budget bereitet dem Norweger weiter Sorgen. Zwar konnte er vor der Rallye Griechenland mit Shell einen wichtigen Sponsor an Land ziehen, doch damit sind die Probleme noch nicht gelöst.

"Um die Wahrheit zu sagen, muss ich das ganze Jahr auf einer Rallye-zu-Rallye-Basis angehen", sagte Solberg. "Ich habe ein gewisses Budget. Und wenn das Budget ausgeschöpft ist, muss ich aufhören. Das Auto ist mein eigenes Auto. Ich fahre auf eigenes Risiko damit." Geht etwas kaputt, reißt die Reparatur ein weiteres Loch in Solbergs Geldbeutel. "Shell hat mir eine weitere Rallye in diesem Jahr ermöglicht. Aber ich muss weiter am Budget tüfteln, damit alles funktioniert", so der Norweger.

"Ich will fahren, es macht wirklich Spaß", erklärte Solberg, der nach dem Ausstieg von Subaru innerhalb weniger Wochen sein eigenes "Familienteam" auf die Beine gestellt hat. "Meine Frau sitzt zu Hause und arbeitet sehr viel. Das Team ist mit großer Leidenschaft dabei. Es ist sehr gut. Ein Werksteam ist ein Werksteam, aber wir machen das Beste aus unserer Situation."

Ein Vorteil des Privatteams: Solberg kann sich nach einem anderen Auto umschauen. Für die Rallye Finnland (31. Juli bis 2. August) hat er sich zwar mit dem Xsara eingeschrieben, doch ein Wechsel ist noch möglich.

"Vor der Rallye Polen habe ich einen Mitsubishi getestet und vor ein paar Wochen einen Subaru", berichtete der Norweger. "Vielleicht fahre ich nächste Woche Peugeot und dann einen Skoda? Ich möchte hier und da ein paar Erfahrungen sammeln." Mit welchem Auto er in Finnland antritt, wisse er noch nicht: "Ich kann fahren, was immer ich will, kann mein Bestes geben und Spaß haben. Das ist in Werksteams anders."

Fotoquelle: xpb.cc

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