Chris Atkinson hofft, bei seiner Heimrallye im September starten zu können

Rallye 2009

— 06.07.2009

Atkinson arbeitet am WRC-Comeback

Chris Atkinson sucht nach Sponsoren, die ihm den Start beim Heimlauf Anfang September ermöglichen, aber die Zeit wird allmählich knapp

In knapp zwei Monaten gastiert die Rallye-Weltmeisterschaft WRC in Australien (4. bis 6. September). Einer, der dann unbedingt dabei sein will, ist Chris Atkinson. Der Australier war nach dem Ausstieg von Subaru kurzfristig für die Irland-Rallye im Citroën-Junior-Team untergekommen. Doch obwohl er dort Platz fünf holen konnte, blieb es sein bisher letzter Auftritt in der WRC.

Nun arbeitet "Atko" unter Hochdruck daran, zumindest für seinen Heimlauf Sponsoren und ein Auto zu finden. Doch die Zeit läuft ihm davon. Sollte er nicht innerhalb der nächsten drei Wochen sein Paket geschnürt haben, müsse er bei der Rallye Australien wohl zuschauen, fürchtet Atkinson.

"Ich arbeite daran", wurde Atkinson vom australischen 'Northern Star' zitiert. "Aber die Wirtschaftslage macht es derzeit nicht einfach, einen Sponsor zu finden. Ich habe derzeit kein Team, aber ich hoffe, dass ich ein Auto für die Rallye bekomme. Noch ist nichts fix, doch ich hoffe immer noch, dass ich an den Start gehen kann."

Atkinson sprach von einer "50-zu-50-Chance", bei der Rallye Australien an den Start gehen zu können. Wenn es nicht klappen würde, wäre er sehr enttäuscht. "Der Lauf findet so nah an meinem zu Hause statt, meine Familie und meine Freunde wären da. Da wäre es sehr enttäuschend, wenn ich nicht dabei sein könnte", erklärte er. "Wenn wir an den Start gehen könnten, wäre das für die Region und den Sport klasse."

Atkinson weiß aber auch, dass er nicht zu den Siegfavoriten gehören würde. Schließlich fehlt ihm in dieser Saison die Fahrpraxis: "Das ist das Schwierige daran. Am ersten Tag werden wir wohl noch nicht konkurrenzfähig sein, aber am zweiten oder dritten Tag sollten wir die Pace haben."

Seit der Irland-Rallye ist Atkinson nicht tatenlos zu Hause herumgesessen. Er arbeitete als Testfahrer und wird demnächst in einem Werks-Mini an einem Rennen der V8-Supercar-Serie teilnehmen. Und wenn es nicht klappen sollte mit dem Start bei der Rallye Australien, dann wird er alles versuchen, um in der kommenden Saison sein Comeback in der WRC zu geben.

Fotoquelle: xpb.cc

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