Geht es nach der ISC, soll die Rallye GB Wales nach diesem Jahr verlassen

Rallye 2009

— 08.07.2009

ISC mahnt Rallye GB: Weg aus Wales

Der Chef der Rallye GB will unbedingt in Wales bleiben, doch Vermarkter ISC sieht die WRC-Zukunft des Laufs gefährdet, wenn sich nichts ändert

Wo wird die Rallye Großbritannien künftig ausgetragen? Diese Frage soll sich in der nächsten Zeit klären. Organisiationschef Andrew Coe will bis 2011 mit dem Lauf in Wales bleiben, doch WRC-Vermarkter ISC drängt auf eine Veränderung. Coe beruft sich weiter darauf, dass der Vertrag mit der Walisischen Regierung bis einschließlich 2011 läuft. Die Regierung selbst betrachtet den Vertrag allerdings als aufgelöst und hat die finanzielle Unterstützung gestrichen. Beide Seiten wollen sich nun kommende Woche treffen, um zu einer Lösung zu finden.

Coe beharrt darauf, dass die Großbritannien-Rallye weiter in Wales ausgetragen wird. Doch er bekam nun auch eine Warnung vom neuen WRC-Vermarkter ISC. Coes starre Haltung könne dazu führen, dass Großbritannien ab 2010 keinen festen Platz mehr im Kalender bekommt, so ISC-Chef Simon Long. Sein Unternehmen plant gerade die Kalender für die kommenden Jahre - und die Wales-Rallye in ihrer jetzigen Form passt dabei nicht ins Konzept.

"Wenn diese Veranstaltung in Wales bleibt, dann erwarten wir signifikante Änderungen", wurde Long von 'Autosport' zitiert. "Der Qualitätsstandard muss in allen Bereichen erhöht werden. Man muss sich nur anschauen, wie man sich bei den anderen Läufen anstrengt, Weltklasseniveau zu erreichen. Und wir haben Bedenken, dass die Rallye Großbritannien das in Wales schaffen kann."

"Wenn man in Wales bleibt, ist der langfristige Verbleib der Rallye Großbritannien in der Rallye-Weltmeisterschaft ohne Zweifel in Frage gestellt", präzisierte Long. "Wir haben so viele Events, wirklich tolle Läufe von herausragender Qualität, die um einen Platz in der WRC kämpfen. Die Messlatte liegt hoch."

Long wünscht sich, dass die Rallye Wales schon im kommenden Jahr verlässt. Dann sieht er die Chance, dass die Veranstaltung ihre Bedeutung und ihren Ruf früherer Tage zurückerlangt. "Wir sprechen mit mehreren Parteien in Nordengland. Unser Ziel ist, Großbritannien wieder zu einer der führenden Veranstaltungen im Kalender zu machen", erklärte der ISC-Chef. "Ich bin sehr optimistisch, dass die Rallye ab 2010 größer und besser wird, wenn wir neue Beteiligte ins Boot holen."

Fotoquelle: xpb.cc

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