Die Rallye Großbritannien ist einer der Klassiker im Kalender der WRC

Rallye 2009

— 10.07.2009

Chandler: Auch Klassiker müssen zukunftsweisend sein

Keine WRC-Garantie: Kommissions-Präsident Morrie Chandler warnt die Macher der Klassiker davor, sich nur auf ihre Tradition zu verlassen

Unter den Rallye-Veranstaltern hat das Wettrennen um die begehrten Plätze im WRC-Kalender ab 2011 begonnen. Rund 20 Rallyes möchten den Status eines WM-Laufs bekommen, doch der Kalender wird künftig wohl nur 14 Rallyes umfassen. Zudem möchte Vermarkter ISC vom Rotationsprinzip wieder weitgehend abrücken - das bedeutet: Wer einen Platz hat, ist immer dabei, wer keinen Platz hat, bleibt wohl auch draußen. Möglich ist allerdings, dass "Neulinge" wie die Rallye Jordanien im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt werden.

Wer bei der Vergabe zum Zug kommen wird, ist noch unklar. Kommissions-Präsident Morrie Chandler hat aber die Macher der "Klassiker" davor gewarnt, sich nur auf ihre Tradition zu verlassen. Die WRC wird modernisiert, auch ihre Rallyes. Und da haben die Klassiker keine automatische Garantie, im Kalender berücksichtigt zu werden.

"Das Problem ist, dass wir in der WRC ein paar Veranstaltungen haben - ich werde sie nicht beim Namen nennen - die glauben, dass sie Gottes Geschenk sind", wurde Chandler von 'Autosport' zitiert. "Sie haben noch einen langen Weg vor sich, aber das wollen sie nicht wissen oder sie wollen es nicht wahrhaben. Man sagt es ihnen, aber sie hören nicht zu."

Auch die Klassiker müssen zukunftsweisende Konzepte vorweisen, wenn sie weiter im WRC-Kalender bleiben wollen. Denn die Konkurrenz seitens der "neuen" Rallyes ist groß: "Wir hatten neue Veranstaltungen im Kalender, die einen guten Eindruck hinterlassen haben", so Chandler. "Die Rallye Polen hat den Sport in Osteuropa vorangebracht, das ist gut. Und die Vermarktung in Polen war, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut."

ISC-Chef Simon Long hat erst kürzlich die Veranstalter der Rallye Großbritannien dazu aufgerufen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Statt in Wales solle woanders gefahren werden. Ansonsten sei der Platz Großbritanniens im WRC-Kalender gefährdet.

Fotoquelle: xpb.cc

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