Mikko Hirvonen will seine Heimrallye in diesem Jahr gelassener angehen

Rallye 2009

— 10.07.2009

Hirvonen und der Megadruck beim Heimrennen

Mikko Hirvonen will es in diesem Jahr bei der Rallye Finnland anders machen als 2008: Der Ford-Pilot will sich vom Druck nicht mehr beeinträchtigen lassen

Im vergangenen Jahr wurde die Rallye Finnland für Mikko Hirvonen zu einem Trauma. Ausgerechnet bei seinem Heimlauf triumphierte sein großer Rivale Sébastien Loeb. Er war damit erst der vierte Nicht-Skandinavier, der in Finnland gewinnen konnte. Für viele Beobachter war damit der Titelkampf 2008 auch psychologisch entschieden. Hirvonen war als haushoher Favorit in die Rallye Finnland gestartet, doch Loeb hatte von der ersten Prüfung an die Nase vorn.

Ein Grund, warum es im vergangenen Jahr in Finnland nicht optimal für ihn lief, sei der große Druck gewesen, räumte Hirvonen jetzt gegenüber 'wrc.com' ein. Ende dieses Monats kommt er wieder zum Heimlauf - als Tabellenführer. Und diesmal will er seinem Rivalen Loeb das finnische Territorium nicht überlassen, sondern die Scharte aus dem Vorjahr auswetzen. Und er würde auch kein großes Drama darin sehen, wenn es doch nicht klappen sollte mit dem Sieg.

"Ich bin jetzt lang genug dabei, um mit dem Druck umgehen zu können", sagte der Ford-Pilot. "Ich versuche jetzt, die Rallye Finnland einfach als einen weiteren Lauf der Meisterschaft zu betrachten. ich denke nicht darüber nach, dass es meine Heimrallye ist und dass ich unbedingt gewinnen muss. Ich muss auch an den Fahrertitel denken. Das Dümmste wäre, wenn ich einen Fehler machen und eine Nullnummer verzeichnen würde. Das kann natürlich passieren, aber dann wäre der Titelkampf für mich gelaufen. Das wäre sehr schade, denn er hat für mich gerade erst wieder angefangen."

2007 und 2008 wurde Hirvonen in Finnland Zweiter, einmal hinter seinem Teamkollegen Marcus Grönholm, einmal hinter Loeb. Wenn sich die Chance bietet, will der Ford-Pilot in diesem Jahr auf dem Podium noch eine Stufe weiter nach oben.

"Wir hatten vor Sardinien einen guten Test und seitdem haben wir alle Rallyes gewonnen", sagte er. "Deshalb bin ich zuversichtlich, dass es auch in Finnland gut laufen wird. Vielleicht ist das Auto nicht schneller, aber ich vertraue ihm mehr. Im vergangenen Jahr hatte ich das Gefühl, dass ich auf den breiten Abschnitten schneller war als Sébastien, aber in den engen, kurvigen Abschnitten war ich zu langsam. In diesem Bereich muss ich in diesem Jahr enorm zulegen."

Fotoquelle: Ford

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