Marcus Grönholm nimmt am kommenden Sonntag den Pikes Peak in Angriff

Rallye 2009

— 15.07.2009

Grönholm: Countdown zum Höhenflug läuft

Am Sonntag stellt sich Marcus Grönholm der Herausforderung Pikes Peak - Zwar hat er inzwischen mit seinem Fiesta getestet, doch ihn erwartet viel Unbekanntes

Jetzt wird es ernst: Am kommenden Sonntag nimmt Marcus Grönholm den Pikes Peak in Angriff. Der zweimalige Rallye-Weltmeister und Andreas Eriksson werden in zwei neuen Ford Fiestas versuchen, bei dem berühmten "Hillclimb"-Rennen in den USA einen neuen Rekord aufzustellen und erstmals unter der Zehn-Minuten-Marke zu bleiben. "Magic Marcus" gibt sein Debüt auf der knapp 20 Kilometer langen Bergaufstrecke, auf der es 156 Kurven zu bewältigen gibt.

Je näher der große Tag rückt, umso mehr fiebert Grönholm der Herausforderung entgegen. "Ich verfolge die Veranstaltung schon seit vielen Jahren und ich habe das Video vom Rennen 1986 gesehen. Als sich dann die Möglichkeit ergab und Andreas fragte, ob ich dort fahren würde, habe ich sofort gesagt: 'Ja, das würde ich gern mal versuchen'."

Inzwischen haben Grönholm und Eriksson sich und ihre beiden Autos bei Testfahrten auf die Herausforderungen am Pikes Peak vorbereitet. Die größte Challenge macht für Grönholm die Höhe aus - das Ziel am Pikes Peak liegt rund 4.300 Meter über dem Meer. "Darauf kommt es an: Man muss das Auto dazu bringen, sich bis ganz nach oben zu arbeiten. Zudem werden wir noch einiges dazulernen müssen, weil wir noch nicht viel über den Pikes Peak wissen und das Auto völlig neu ist. Warten wir es ab. Ich hoffe, dass es eine tolle Herausforderung wird."

Mit den bis zu 800-PS-starken Fiestas wurde zwar schon getestet, "aber nicht wirklich in so großen Höhen und auch nicht auf einer Bergaufstrecke", so "Bosse" Grönholm. "Die Power des Autos ist gut und es ist einfach zu handeln. Ich hätte gern ein bisschen mehr getestet, aber es ist wie immer ein Wettlauf gegen die Zeit. Wir mussten das Auto in die USA schicken."

Im Vergleich zu einem WRC-Auto habe der Fiesta wesentlich mehr Power, hat Grönholm festgestellt: "Und das ist immer nett. Es ist gut zu fahren, hat aber etwas weniger Drehmoment als ein WRC."

Grönholm verfolgt das Rennen am Pikes Peak zwar schon seit Jahren, selbst war er aber noch nie oben. Teamkollege Eriksson hat ihm aber berichtet, was ihn dort erwarten wird: "Ich habe gehört, dass die Straße wirklich toll, breit und eben ist. Ich freue mich schon drauf."

Fotoquelle: Ford

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