Chris Atkinson arbeitet intensiv daran, einen WRC-Platz für 2010 zu finden

Rallye 2009

— 14.08.2009

Atkinson streckt die Fühler in alle Richtungen aus

Chris Atkinson hat die Hoffnung aufgegeben, in diesem Jahr noch WRC zu fahren, doch für das nächste Jahr ist er intensiv auf der Suche nach Möglichkeiten

Chris Atkinson hatte die vage Hoffnung, bei seinem Heimlauf in Australien Anfang September sein Comeback in der WRC zu geben. Doch nun ist die Einschreibefrist verstrichen und der frühere Subaru-Pilot steht nicht auf der Nennliste. Atkinson geht auch nicht mehr davon aus, dass er in der Kürze der Zeit noch ein konkurrenzfähiges WRC-Auto auftreibt. Stattdessen arbeitet er nun daran, im kommenden Jahr wieder in die Weltmeisterschaft zurückzukehren.

"In die WRC zurückzukehren und Weltmeister zu werden ist mein großes Ziel", sagt Atkinson im Gespräch mit 'wrc.com'. Aber: "Im Moment bieten sich dort nicht viele Möglichkeiten, zumindest nicht die Möglichkeiten, die ich will. Es ist unwahrscheinlich, dass ich in diesem Jahr noch Rallyes bestreite, also konzentriere ich mich auf die Zukunft."

Er ist intensiv auf der Suche nach einem Cockpit für 2010: "Ich spreche mit jedem - das muss man tun, damit man seinen Namen im Gespräch hält", so Atkinson. Der Australier hofft auch, dass man sich an seine Leistungen aus der Saison 2008 erinnert, in der er im schwächelnden Subaru fünf Mal auf das Podium fahren konnte und regelmäßig vor seinem Teamkollegen Petter Solberg landete.

Atkinson ist sicher, dass er bei einem Comeback auf Anhieb wieder so stark sein kann: "Die Ergebnisse im vergangenen Jahr haben gezeigt, wie konkurrenzfähig ich im Vergleich zu Petter war. Und man muss sich nur anschauen, was er jetzt in einem vier Jahre alten Auto leistet. Es ist nicht so, dass ich nicht auch in der Lage wäre, gute Ergebnisse zu holen - deshalb will ich ja zurück."

Mit seinen 29 Jahren zählt sich Atkinson auch noch nicht zum alten Eisen. Natürlich gäbe es jüngere Piloten, aber er bringe Erfahrung mit, betont er. Und er gibt zu bedenken: "Marcus Grönholm ist erst mit 32 in die WRC gekommen, Sébastien Loeb hat seinen ersten Triumph mit 30 geholt. Ich bin noch in den 20ern, also habe ich den Zenith noch nicht überschritten. Ich habe noch zehn Jahre in diesem Sport."

Allerdings weiß er auch: "Je schneller ist wieder zurück im Auto bin, umso besser - ich bin motivierter denn je zuvor." Seit seinem bisher letzten WRC-Auftritt im Citroën-Junior-Team bei der Rallye Irland Anfang des Jahres ist Aktinson nicht nur Vater einer Tochter geworden - er hat auch intensiv trainiert: "Mehr als zuvor, denn ich hatte mehr Zeit. Ich bin vier Kilo leichter und fitter als je zuvor - also Achtung, wenn ich zurückkomme!"

Fotoquelle: Citroen/Red Bull/McKlein

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