Konkurrenz für Ford? Die ISC will ab 2011 vier Hersteller in der Rallye-WM sehen

Rallye 2009

— 19.08.2009

ISC will für 2011 vier WRC-Hersteller

Zu Ford und Citroën sollen nach den Plänen von Vermarkter ISC noch zwei weitere Marken stoßen, alles andere wäre zuviel

Beim neuen WRC-Vermarkter ISC laufen die Planungen für die Zukunft weiter. Nun hat man sich auch Gedanken darüber gemacht, wie viele Hersteller künftig in der Rallye-Weltmeisterschaft vertreten sein sollen. Wenn ab 2011 das neue S2000-Reglement greift, wäre die Tür offen für eine ganze Reihe von Werken, die ebensolche Fahrzeuge bereits produzieren oder künftig bauen wollen.

Doch die ISC will nicht zu viele Marken in der WRC haben. Stattdessen peilt ISC-Vorsitzender Neil Duncanson für 2011 eine Zahl von vier Herstellern an. Den Rest des Feldes sollen Kunden- und nicht Werksteams bestücken. "Es ist keine Frage, dass ich gerne noch ein paar Hersteller hätte, die zu den beiden dazukommen, die wir bereits haben. Aber ich möchte nicht mehr als vier", wird Duncanson von 'Autosport' zitiert.

"Als wir mit North One Television im Jahr 2000 der TV-Partner der WRC wurden, waren dort sieben Hersteller vertreten und ich denke nicht, dass das etwas bringt", so Duncanson. "Drei dieser Hersteller hatten keine Chance, eine Rallye zu gewinnen oder auch nur nahe ans Podium heranzukommen. Ich denke nicht, dass das für diese Hersteller besonders gut ist."

Bisher haben Ford und Citroën ihr WRC-Engagement bis einschließlich 2011 bestätigt. Weitere Zusagen von Herstellern gibt es noch nicht. Allerdings gibt es immer wieder Gerüchte um einen Einstieg von Proton, Skoda, Volkswagen und Fiat Abarth. Laut 'Financial Times' soll Duncanson bereits bestätigt haben, dass FIAT und Volkswagen in die WRC einsteigen und damit Nachfolger von Subaru und Suzuki werden.

Fotoquelle: xpb.cc

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