Sébastien Ogier tritt zum ersten Mal bei der Rallye Australien an

Rallye 2009

— 01.09.2009

Citroën-Junioren: Endlich kein Erfahrungsrückstand

Sébastien Ogier und Conrad Rautenbach wollen ihre Chancengleichheit auf den Pisten der Rallye Australien nutzen: Neuland für alle

Das Citroën-Junior-Team ist mit zwei Crews zur Rallye Australien gereist: Sébastien Ogier/Julien Ingrassia und Conrad Rautenbach/Daniel Barritt. Ogier liegt in seiner ersten Saison derzeit auf Rang acht der Fahrerwertung. Die ersten Erfolge stellen sich ein: Der Franzose wurde in Griechenland Zweiter, in Polen verpasste er das Podium nur knapp, in Finnland gelang ihm eine Bestzeit.

"Julien, ich und der Rest des Teams ernten nun die Früchte der harten Arbeit, die seit Saisonbeginn geleistet wurde", so Ogier. "Ich fühle mich im C4WRC immer besser und ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal bei der Rallye Australien anzutreten." Da die Pisten an der Ostküste Australiens für alle neu sind, hat er endlich die gleiche Ausgangslage wie alle anderen.

"Hier haben wir im Vergleich zu den anderen keinen Erfahrungsrückstand", erklärt der Franzose. "Für uns ist es aber ein Lauf wie jeder andere. Und wir haben auch das gleiche Ziel, wie bei allen anderen Rallyes: Wir müssen die Rallye beenden."

"Wir wissen überhaupt noch nicht, was uns dort erwarten wird", ergänzt Teamkollege Rautenbach. "Wir sind in diesem Teil Australiens noch nie gefahren und es scheint so, als ob die Bedingungen dort ganz anders sind als in Perth. Die Pisten sind wahrscheinlich breiter und schneller, so ähnlich wie in Neuseeland und Finnland. In etwa so, wie ich es mag. Der lange Abschlusstag könnte schwierig werden, aber ich freue mich auf Australien, weil ich das Land absolut liebe!"

Ob es für ihn und Ogier ein Vorteil ist, dass keiner die Pisten kennt, kann Rautenbach nicht beurteilen: "Zumindest wissen wir nicht weniger über die Route als die anderen, wie es sonst der Fall ist. Damit haben wir wenigstens keinen Nachteil. Für uns ist vom Start bis ins Ziel alles nue - so wie eigentlich immer. Doch für das Team wird es schon anders, da es noch keine Informationen hat, um das Auto abzustimmen. Deshalb ist wichtiger als sonst, dass wir in der Recce einen guten Job machen."

Fotoquelle: xpb.cc

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