Die CTEK-East-Prüfungen mussten aufgrund von Protesten abgesagt werden

Rallye 2009

— 04.09.2009

Proteste bewirken Absage von zwei Prüfungen

Die sechste und elfte Wertungsprüfung der Rallye Australien mussten aufgrund von bizarrer Drohungen von Umweltschützern abgesagt werden

Im Rahmen der Rallye Australien mussten heute die Wertungsprüfungen sechs und elf, CTEK East 1 und CTEK East 2, die über eine Gesamtlänge von zweimal 11,33 Kilometern geführt hätten, abgesagt werden. Grund dafür waren gleichermaßen heftige wie bizarre Anrainerproteste, die die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet hätten.

Offenbar drohten Anrainer damit, gefrorene Koalabären auf die Strecke zu werfen! Als tatsächlich erste Steinwürfe festgestellt wurden, nahmen die Veranstalter das Teilstück kurzerhand aus dem Programm: "Drohungen gab es auch bei anderen Rallyes schon, aber dass jemand gefrorene Koalas werfen will, das habe ich noch nie gehört. Man muss eben auch auf das Unerwartete vorbereitet sein", sagte Chefpromoter Garry Connelly.

Den Anrainern geht es vor allem um die ökologisch wertvolle Gegend bei Byrrill Creek, weil sie um ihre Ruhe ebenso fürchten wie um die der dort beheimateten Tiere. "Die Einwohner sind wütend", wird ein Mitglied der Protestbewegung von 'Autosport' zitiert. "90 Rennautos plus Support-LKWs und Hubschrauber schrecken die Tierwelt ab. Außerdem können wir einen Tag lang unsere Häuser nicht verlassen, weil die Straßen gesperrt sind."

Dass es zu Protesten kommen würde, war schon seit mehreren Monaten klar, wie Informationen besagen, die 'Motorsport-Total.com' vorliegen. Erst im September war es bei der Präsentation des neuen Peugeot 308 CC zu einer Protestaktion gekommen, weil die Anrainer dachten, es handle sich dabei um ein Medienevent im Vorfeld der umstrittenen Rallye - dabei nimmt Peugeot nicht einmal mehr an der Weltmeisterschaft teil...

Fotoquelle: Ford

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