Der DS3 wird der Nachfolger des Citroën C4 als World Rally Car

Rallye 2009

— 25.09.2009

Citroën setzt ab 2011 auf den DS3

DS3 statt C4: Mit dem neuen Reglement wechselt Citroën ab 2011 auch das Auto - Daniel Sordo hat bereits für unterschrieben, auch Sébastien Loeb bleibt

2007 wechselte Citroën in der WRC vom Xsara auf den C4 - und 2011 kommt mit dem neuen Reglement wieder ein neues Auto. Basis für das World Rally Car der Franzosen wird dann der DS3 sein, der kürzlich auf der IAA in Frankfurt offiziell vorgestellt wurde. Die Grundkonstruktion steht bereits. Wie Citroën-Sportchef Olivier Quesnel gegenüber 'WRC.com' bestätigte, ist "die Entwicklung unseres Fahrzeugs zu 90 Prozent schon fertig, weil der DS3 unser Premium-Fahrzeug in diesem Sektor sein wird."

Die Testfahrten sollen "im kommenden Frühjahr" beginnen, berichtete Quesnel laut 'Motorsport aktuell' auf der IAA: "Alles läuft nach Plan." Auch Getriebe und Fahrwerk seien schon fertig. Und hier denkt man im Konzern markenübergreifend: Einige der Komponenten können auch als Weiterentwicklungen in den Peugeot 207 eingebaut werden. Nicht umsonst ist Quesnel auch Sportchef von Peugeot.

Gute Nachrichten kann er auch von der Fahrerfront vermelden. Daniel Sordo hat seinen Vertrag bereits verlängert und auch Sébastien Loeb bleibe seinem langjährigen Team treu. Dabei werden dem Superstar viele Freiheiten eingeräumt: "Schließlich macht er einen guten Job", begründete Quesnel. "Sollte ihm ein Formel-1-Team ein Auto für Abu Dhabi anbieten, darf er von mir aus gern einsteigen."

Zuvor sollte Loeb nach dem Willen des Sportchefs noch den Fahrertitel in der Rallye-WM holen, auch wenn das mit fünf Punkten Rückstand vor den letzten beiden Läufen keine einfache Aufgabe ist. Auch wenn für ihn als Sportchef der Markentitel das Ziel sein müsse, halte er persönlich den Fahrertitel für wichtiger: "Die Welt will Helden sehen."

Fotoquelle: Citroen

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