Sébastien Loeb will die letzten beiden Rallyes der Saison gewinnen

Rallye 2009

— 25.09.2009

Citroën greift an: In Spanien muss der Doppelsieg her

Beim vorletzten Saisonlauf hat Citroën nur ein Ziel: Sébastien Loeb muss gewinnen und Daniel Sordo muss Zweiter werden, um das WM-Blatt zu wenden

Citroën kommt mit einem klaren Ziel zum vorletzten Saisonlauf der WRC nach Spanien: Ein Doppelsieg muss her. Sébastien Loeb, der nach seiner Strafe in Australien fünf Punkte Rückstand auf Ford-Pilot Mikko Hirvonen hat, sollte im Idealfall gewinnen und Daniel Sordo sollte Zweiter werden. Dann könnte Loeb vor dem Finale in Wales wieder bis auf einen Punkt an Hirvonen heranrücken - falls der Finne direkt dahinter Dritter wird. Ansonsten könnte Loeb sich sogar wieder an die Spitze setzen.

Doch auf das, was Hirvonen in Spanien macht, hat man keinen Einfluss, also versucht Citroën für sich selbst das Maximum herauszuholen. Und mehr als einen Doppelsieg kann man nicht erreichen.

Beide Citroën-Werkspiloten gaben bei der Rallye Catalunya ihr WRC-Debüt: Loeb vor genau zehn Jahren 1999 und Sordo 2003. Sordos Beifahrer Marc Marti tritt übrigens bereits zum 17. Mal bei der Spanien-Rallye an. Seit 2006 haben Loeb und Sordo ununterbrochen Doppelsiege eingefahren - und nun ist ihr größter Wunsch, dass sie diese Serie fortsetzen.

Loeb weiß: Wenn er das Blatt im Titelkampf noch wenden will, bleibt ihm fast nichts anderes übrig, als in Spanien und Großbritannien zu gewinnen. "Ich habe sehr wenig Alernativen, als im Endspurt die maximale Punktzahl zu holen", erklärt der Elsässer. "Zudem brauchen wir jetzt mehr als sonst die Schützenhilfe von Dani. Denn Mikko muss nur beide Male als Zweiter hinter mir ankommen, dann hat er den Titel auch geholt. Ich werde alles tun, um meine Aufgabe zu erfüllen. Alles Weitere müssen wir abwarten..."

Sordo als hilfsbereiter Teamkollege

Sordo träumt zwar davon, seinen Heimlauf zum ersten Mal zu gewinnen, doch er weiß ganz genau, worum es für Citroën in Spanien geht: "Mein Ziel ist, als Zweiter hinter Seb anzukommen", betont der Spanier. "Das wäre perfekt, denn damit hätte Citroën den Markentitel schon sicher. Wir haben dieses Ergebnis schon geholt und wir können es auch wieder schaffen."

"Ich muss aber wachsam sein", fährt Sordo fort. "Mikko hat auf Asphalt große Fortschritte gemacht und ich bin davon überzeugt, dass er mitfighten wird. Wir haben vor der Rallye einen sehr produktiven Test absolviert und damit habe ich mich wieder auf das Fahren auf Asphalt eingestellt. Wenn man die Rallye Irland nicht als typischen Asphaltlauf wertet, dann ist es schon fast ein Jahr her, dass wir auf diesem Untergrund gefahren sind."

Auf alle Fälle freut sich Sordo auf seinen Heimlauf: "Die Prüfungen sind schnell, breit und eben. Und es ist immer toll, vor meinen Landsleuten anzutreten. Die Rallye Catalunya ist in ganz Spanien beliebt und es kommen immer viele Fans. Damit herrscht an den Prüfungen eine großartige Stimmung, vor allem an der El-Molar-Haarnadel, einem Zuschauerpunkt, den man nicht verpassen sollte."

Fotoquelle: xpb.cc

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