Seriensieger: Sébastien Loeb ist in Spanien seit Jahren ungeschlagen

Rallye 2009

— 29.09.2009

"Viva Espagna": Die WRC rast durch Katalonien

Turboschnelle Asphaltpisten, die schon fast einer echten Rennstrecke ähneln: Die Rallye Catalunya wartet mit ganz besonderen Anforderungen auf die Piloten

Die Hauptstadt Kataloniens, Barcelona, ist bekannt für die kurvenreiche Gaudi-Architektur. Doch etwas südlich davon ist am kommenden Wochenende ein anderes Kurvenverständnis gefragt. Im hügeligen Hinterland der Costa Daurada steht die Spanien-Rallye an, der elfte und damit vorletzte Lauf der diesjährigen WRC-Saison. Geprägt ist die Rallye Catalunya durch breite, gut einsehbare Straßen mit einem sanften und sauberen Asphalt.

Deshalb ist die Spanien-Rallye auch der schnellste Apshaltlauf der Saison. Stellenweise fühlen sich die Piloten sogar wie auf einer reinrassigen Rennstrecke. Entsprechend ist auch die Abstimmung gewählt: Die Boliden müssen sich regelrecht am Boden "ansaugen", damit sie auf den schnellen Straßen und den flüssigen Kurven auf der Ideallinie bleiben.

Auf diesen "Rennstrecken" lassen die Fahrer allerdings keine Gelegenheit zum "Cutten" aus - durch dieses Abkürzen über die Streckenbegrünung der Kurveninnenseite schaufeln sie jedoch auch jede Menge Dreck auf die Fahrbahn, was einerseits die Reifen gefährdet und andererseits die Aufgabe für nachfolgende Kontrahenten nicht einfacher macht. Und dieses Cutten greift auch die Karkassen und die Flanken der Reifen richtig an. Inzwischen wurden bei einigen Kurven an der Innenseite Barrieren angebracht, um das Cutten zu unterbinden.

Eine weitere Schwierigkeit besteht für die Fahrer im instabilen Wetter. Die südlich von Barcelona gelegene Costa Daurada ist zwar für ihren Sonnenschein bekannt, doch im Herbst öffnen sich häufig Regenwolken über den küstennahen Bergen. Und wenn es regnet, dann werden die glatten Asphaltpisten ziemlich rutschig.

Der Servicepark befindet sich in diesem Jahr wieder in der Küstenstadt Salou im Port Aventura Holiday Resort. Dort ist auch das Rallye-Hauptquartier untergebracht. Insgesamt werden 18 Prüfungen über 353,62 Wertungskilometer gefahren. Eröffnet wird die Rallye am Donnerstag (1. Oktober) um 20:00 Uhr mit dem Ceremonial Start in Salou. Insgesamt haben 80 Crews gemeldet.

Die Action beginnt dann am Freitagmorgen um 08:46 Uhr mit zwei Durchfahrten über eine Schelife von drei Prüfungen im Norden und Osten von Salou. Da jede einzelne Prüfung auf den kurvigen Straßen im Landesinneren über 20 Kilometer lang ist, ist der Freitag mit 131,76 Kilometern auch der längste Tag der Rallye Spanien.

Am zweiten Tag führt die Route im Nordwesten von Salou durch die Weinregion Montsant. Dabei wird auch die längste Wertungsprüfung der Rallye zweimal durchfahren, die 38,27 Kilometer lange WP "El Pirorat/La Ribera d'Ebre". Auch am Samstag stehen insgesamt sechs Prüfungen an. Am Sonntag werden erneut sechs Prüfungen gefahren, die Rallye endet mit dem 4,11-Kilometer-Sprint "La Serra d'Almos".

Fotoquelle: xpb.cc

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