Sébastien Loeb hat gut lachen: In Spanien läuft für ihn alles nach Plan

Rallye 2009

— 04.10.2009

SS13-15: Citroën hat alles unter Kontrolle

Vor den letzten drei Prüfungen in Spanien führt Sébastien Loeb vor Daniel Sordo, der Markentitel ist in greifbarer Nähe - Wieder eine Bestzeit für Petter Solberg

Bei Citroën dürfte bereits der Champagner kalt gestellt werden - wenn in den letzten drei Prüfungen der Rallye Spanien nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, dann dürfen die Franzosen heute Nachmittag den vorzeitigen Gewinn des Markentitels feiern. Sébastien Loeb und Daniel Sordo sind auf dem Weg zum Doppelsieg. Damit würden die genügend Punkte holen, um Ford uneinholbar zu enteilen.

Am heutigen Sonntagvormittag geht für alle Piloten die Sicherheit vor, keiner will mehr zu viel riskieren. Und so hat es auch keine Veränderungen mehr im Spitzenfeld gegeben. Sébastien Loeb führt nun mit 2,3 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Daniel Sordo. Ford-Pilot Mikko Hirvonen hat 50 Sekunden Rückstand auf das Führungsduo und versucht mit risikoloser Fahrweise, Platz drei und damit die minimale Führung in der Fahrer-WM zu sichern.

"Ich hoffe, dass das Ergebnis jetzt auch so bleibt", sagt Citroën-Sportchef Olivier Quesnel mit einer gewissen Vorfreude. "Dann können wir hier den Markentitel feiern und werden in Wales einen spannenden Fight um den Fahrertitel erleben." Sollte sich nichts mehr ändern, dann würde Loeb seinen Rückstand auf Hirvonen vor dem Finale in Wales auf einen Punkt reduzieren - enger geht es nicht mehr.

"Ich hoffe, dass wir auch in dieser Reihenfolge ankommen", pflichtet Loeb bei. "Heute Morgen ist es für Dani und mich perfekt gelaufen. Ich gehe keine Risiken ein. Ich cutte nicht, sondern fahre wirklich in der Mitte der Straße. Warum sollte ich cutten, um ein oder zwei Sekunden zu gewinnen und dabei einen Reifenschaden riskieren?"

Petter Solberg ist bei seinem Debüt im Citroën C4 WRC weiter Vierter. Der Norweger holte am Vormittag seine zweite Bestzeit bei dieser Rallye und fährt auch sonst Spitzenzeiten. Das stimmt ihn immer zuversichtlicher, dass er in Wales ganz vorn mitfahren kann. Solberg hat 24,8 Sekunden Rückstand auf die Top 3 und 23,4 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtfünften Sébastien Ogier (Citroën JT).

Auch dahinter sind die Abstände inzwischen so groß, dass in den letzten drei Prüfungen keine Positionsänderungen mehr zu erwarten sind. Jari-Matti Latvala ist im zweiten Werks-Ford Sechster vor Stobart-Youngster Matthew Wilson. Federico Villagra (Munchi's) liegt als Achter auf dem letzten Punkterang. Henning Solberg (Stobart) und Danny Snobeck im privat eingesetzten Peugeot 307 WRC komplettieren die Top 10.

Nach dem Mittagsservice in Salou steht ab 12:01 Uhr die zweite Durchfahrt der drei Vormittagsprüfungen an. Rund 47 Kilometer trennen die Piloten noch vom Ziel der Rallye Spanien.

Fotoquelle: Citroen

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