Daniel Elena und Sébastien Loeb durften wieder einmal Champagner spritzen

Rallye 2009

— 04.10.2009

Doppelsieg und Markentitel: Citroën im Freudentaumel

Citroën ist Markenweltmeister, Sébastien Loeb ist nach seinem Spanien-Sieg in der WM wieder dran und dankt Daniel Sordo für seinen Teamgeist

Es war ein Doppelsieg mit Ankündigung: Schon vor der Rallye Spanien hatte Citroën als Zielvorgabe genannt, dass Sébastien Loeb vor Daniel Sordo gewinnen soll. Und das Duo setzte das perfekt um. Loeb und Sordo lieferten sich zunächst ein Duell im Zehntelsekundenberich und Sordo startete mit einer Serie von Bestzeiten in seine Heimrallye. Dabei setzten sich die beiden Citroën-Piloten auch gleich deutlich von der Konkurrenz ab.

Am Samstagabend steckte Sordo zurück, überließ Loeb die Führung und attackierte ihn auch nicht mehr - denn für den Franzosen zählt im WM-Kampf jeder Punkt. Um den Doppelsieg mussten sie sich ohnehin keine Sorgen machen, denn Ford-Pilot Mikko Hirvonen lag als Dritter zu weit zurück, um die Citroën-Fahrer gefährden zu können. Am heutigen Sonntag ging es für Loeb und Sordo nur noch darum, den Doppelsieg sicher nach Hause zu fahren. Schließlich holte der Elässer mit zwölf Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen seinen sechsten Saisonsieg.

Durch den Doppeltriumph hat Citroën nun in der Markenwertung 21 Punkte Vorsprung auf Ford und sich damit den Titel vorzeitig gesichert. In der Fahrerwertung ist Loeb wieder bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Hirvonen herangerückt. Beim Showdown in drei Wochen in Wales ist damit Hochspannung garantiert.

"Es war sehr wichtig, hier einen Doppelsieg einzufahren, nicht nur, um den Markentitel zu holen, sondern auch um unsere Chance im Kampf um den Fahrertitel zu wahren", sagt Loeb. "Alle haben an diesem Wochenende einen großartigen Job gemacht und beide Autos liefen perfekt. Ich möchte mich auch bei Dani dafür bedanken, dass er als Teamkollege seine Rolle gespielt hat. Wenn es hier nicht um so viel gegangen wäre, dann hätten die Zuschauer hier einen nervenzerreißenden Zweikampf erlebt."

"Ich bin stolz darauf, dass ich dazu beitragen konnte, dass Citroën einen weiteren Weltmeistertitel geholt hat", gibt Sordo zu Protokoll. "Der Titel ist das Ergebnis echter Teamarbeit. Jeder Ingenieur, Mechaniker und auch sonst jeder im Team hat an diesem Erfolg Anteil."

"Mit dem heutigen Ergebnis haben wir den ersten Punkt auf unserer diesjährigen Wunschliste abhaken können, indem wir den Markentitel gewonnen haben", ergänzt Citroën-Sportchef Olivier Quesnel. "Und dank Danis wunderbarer Unterstützung kann sich Seb nun bei der Rallye Wales auf eines konzentrieren, nämlich vor Mikko Hirvonen ins Ziel zu kommen und damit den sechsten Weltmeistertitel zu holen." Quesnel dankte auch Petter Solberg und Sébastien Ogier, die dazu beigetragen haben, dass in den 18 Prüfungen 17 Bestzeiten mit einem C4 WRC eingefahren wurden.

Fotoquelle: Citroen

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