Regen angesagt: Auch 2009 muss man in Wales mit tiefen Pfützen rechnen

Rallye 2009

— 21.10.2009

Vollgas-Hatz durch tückische walisische Wälder

Beim WRC-Saisonfinale in Wales wartet auf die Piloten noch einmal eine schwere Aufgabe: Die schnellen Schotterpisten und Forstwege haben es in sich

Der Hammer kommt zum Schluss: Die WRC-Piloten haben es in der nun ausklingenden Saison schon mit einigen Herausforderungen zu tun gehabt, doch die Wales-Rallye hat ihren ganz eigenen Charakter. Und der macht sie zu einem Lauf mit legendärem Ruf. Beim Saisonfinale müssen die Fahrer noch einmal ihr ganzes Können aufbringen, um bei der Jagd durch die walisischen Wälder zu bestehen.

Die Prüfungen führen über private Schotterwege, die ansonsten vor allem von schweren Lkw und Maschinen zur Holzverarbeitung genutzt werden. Die Waldwege sind eng, aber schnell. Damit laden sie die Piloten ein, aggressiv und mit Vollgas zwischen den Bäumen durchzujagen. Gefährlich werden aber die tiefen Spurrillen, die sich nach der ersten Durchfahrt bilden können. Dazu kommen Baumstümpfe, die versteckt am Wegesrand lauern können.

Für besondere Spannung sorgt in Wales jedes Jahr das Wetter. Zwar findet der Lauf in diesem Jahr über einen Monat früher statt und Schnee und Eis werden die Piloten wohl dieses Mal nicht überraschen. Aber auch im britischen Herbst ist das Wetter unberechenbar. Wenn es regnet, verwandeln sich die Schotterpisten in matschige Rutschbahnen. Dazu kann auch immer wieder Nebel aufziehen, der die Sicht erschwert.

In diesem Jahr zieht der Servicepark von Swansea zurück nach Cardiff. Dort sind die Teams im Wales Millennium Centre untergebracht. Die Route gleicht der des Vorjahres weitgehend, viele der Prüfungen wurden jedoch modifiziert.

Am ersten Tag, dem Freitag, führt die Route nach Norden nach Mittelwales. Dort stehen die klassischen Wales-Prüfungen "Hafren", "Sweet Lamb" und "Myherin" auf dem Programm. Sie werden je zweimal durchfahren. Zudem gibt es am Freitagmittag nur einen Remote-Service in Builth Wells, was für die Teams eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Am zweiten Tag wird unter anderem die mit 35,72 Kilometern längste Prüfung der Rallye, "Rhondda", zweimal durchfahren. Zum Abschluss stehen am Sonntag noch einmal 79,84 Kilometer rund um Cardiff an, bevor es zur Siegerehrung in die walisische Hauptstadt geht.

Fotoquelle: xpb.cc

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