Petter Solberg war im Shakedown in Wales schon einmal nicht zu schlagen

Rallye 2009

— 22.10.2009

Petter Solberg mit Bestzeit im Shakedown

Petter Solberg war im Shakedown der Schnellste und schwärmt begeistert von seinem Auto - Sébastien Loeb Fünfter, Mikko Hirvonen Siebter

Petter Solberg hat im Shakedown der Wales-Rallye seine Ambitionen unterstrichen, an diesem Wochenende seinen ingesamt fünften Großbritannien-Sieg einzufahren. Der Norweger, der in Wales in einem C4 WRC des Citroën-Junior-Teams fährt, holte im Abschlusstraining die Bestzeit mit 3:16.4 Minuten.

"Was soll man sagen ?!? Das Auto und ich sind wie ein Team, wenn das Auto schnell ist, bin ich es auch", schwärmt Solberg nach dem Shakedown. "Das wird ein aufregendes Wochenende." Im Shakedown war es nass, matschig und rutschig. "Für uns war das ideal, denn zuvor haben wir nur im Trockenen getestet", so der Norweger.

Die zweitschnellste Zeit holte sich 0,2 Sekunden hinter Solberg Jari-Matti Latvala im Werksford, gefolgt von Henning Solberg im Stobart-Ford. Citroën-Junior Sébastien Ogier belegte im Shakedown Rang vier.

Die beiden WM-Rivalen reihten sich weiter hinten ein. Sébastien Loeb wurde mit einer Zeit von 3:19.6 Minuten Fünfter, Gesamtleader Mikko Hirvonen fuhr in einer Zeit von 3:21.9 Minuten auf Platz sieben. Zwischen den beiden reihte sich noch Loebs Citroën-Teamkollege Daniel Sordo ein.

Einen Punkt Vorsprung hat Ford-Pilot Hirvonen als Gesamtführender auf Titelverteidiger Loeb, der sich vor dem spannenden Showdown recht entspannt gibt. "Der Druck lastet eindeutig auf Mikko", so der Franzose. "Er kämpft um seinen ersten Titel und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das damals bei mir war. Ich habe schon fünf Titel und es wäre zwar großartig, noch einen mehr zu holen, aber es würde mein Leben nicht verändern."

Hirvonen scheint dieser Druck aber mental ganz gelegen zu kommen. "Das wird eine richtig spannende Rallye. Ein Punkt ist gar nichts. Aber es ist auch besser so", erklärt er im Interview mit 'Autosport'. "Natürlich wäre es schön, wenn es acht oder neun Punkte wären. Aber wenn es nur drei Punkte oder so sind, dann fängt man an zu rechnen und hat im Hinterkopf, dass man ja theoretisch auch einen Platz hinter dem Gegner ankommen könnte und dass man nicht so viel riskieren muss. So aber müssen wir vom Start weg Vollgas geben."

Zeiten Shakedown (Top 12):

01. Petter Solberg (Citroën JT) - 3:16.4
02. Jari-Matti Latvala (Ford) - 3:16.6
03. Henning Solberg (Stobart) - 3:18.2
04. Sébastien Ogier (Citroën JT) - 3:19.0
05. Sébastien Loeb (Citroën) - 3:19.6
06. Dani Sordo (Citroën) - 3:19.7
07. Mikko Hirvonen (Ford) 3:21.9
07. Mads Östberg (Subaru Impreza) - 3:21.9
09. Khalid Al Qassimi (Ford) - 3:23.3
10. Conrad Rautenbach (Citroën JT) - 3:26.1
11. Matthew Wilson (Stobart) - 3:27.5
12. Aaron Burkhart (Citroën JT) - 3:41.7

Fotoquelle: xpb.cc

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