Ford-Teamchef Malcolm Wilson will 2010 endlich wieder die Titel holen

Rallye 2010

— 02.01.2010

Ford will sich noch starker zurückmelden

Ford will auf eine starke zweite Saisonhälfte 2009 aufbauen und ihm Rahmen der beschränkten Möglichkeiten für dieses Jahr noch aufrüsten

Nachdem Citroën-Star Sébastien Loeb die erste Saisonhälfte 2009 bestimmt hatte, meldete sich Ford in der zweiten Saisonhälfte eindrucksvoll zurück. Ab der Rallye Sardinien holte das Team mit dem blauen Oval fünf Siege in Folge, Jari-Matti Latvala machte den Anfang, dann legte Mikko Hirvonen vier Mal nach. Am Ende mussten sich sich Loeb und Citroën doch geschlagen geben, aber das soll sich in diesem Jahr ändern.

Bei Ford läuft die Vorbereitungsarbeit für die kommende Saison, in der der Markentitel zurückgeholt werden soll und in der auch der Fahrertitel wieder das Ziel ist. Man versuche immer, das Auto noch zu verbessern, auch wenn die Möglichkeiten durch die Einfrierung der Homologation jetzt sehr beschränkt seien, sagte Teamchef Malcolm Wilson gegenüber 'Autosport': "Aber wir haben ein paar Ideen, die wir uns genauer anschauen und wir werden versuchen, in der kommenden Saison noch stärker zu sein."

Vor allem auf Asphalt will sich Ford noch verbessern, und zwar nicht nur durch spezielles Fahrtraining für die Piloten. Am Ford Focus werde weiter "Feintuning" vorgenommen und Technikchef Christian Loriaux plane, ein paar Neuerungen für Asphalttrallyes auszuprobieren, so Wilson weiter: "Auf Schotter sind wir mehr als konkurrenzfähig. Hauptaufgabe ist nun, die Fahrer und das Auto auf Asphalt zu verbessern.

2010 wird laut Wilson ein Balanceakt: Auf der einen Seite sollte - 2011 gibt es das neue Technikreglement - nicht mehr zu viel Geld in den Focus WRC fließen. Auf der anderen Seite sollen die Titel gewonnen werden: "Es ist die letzte Saison mit diesem Auto, aber wir müssen versuchen, die Meisterschaft zu gewinnen. Wir waren bisher näher an Sébastien dran als irgendjemand sonst und wir müssen nun versuchen, den nächsten Schritt zu machen."

Der Ford-Teamchef sieht in Loeb übrigens den einzigen Rivalen für sein Team: "Die WRC wäre nicht annähernd so spannend, wenn Sébastien zurückgetreten oder in die Formel 1 gegangen wäre... Wenn Sébastien nicht gewesen wäre, hätten wir in der vergangenen Saison alle Rallyes gewonnen, vielleicht mit der Ausnahme Rallye Spanien."

Fotoquelle: Ford

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