Die beiden Stars von Citroen: Sébastien Loeb und Kimi Räikkönen

Rallye 2010

— 03.02.2010

Räikkönen: "Ich werde auch weiter Fehler machen"

Kimi Räikkönen fühlt sich nach der Arctic-Rallye gerüstet für den Saisonstart in der WRC - Sébastien Loeb: "Er hat den Speed, um einiges zu erreichen"

Beim Fotoshooting auf dem Place de la Concorde in Paris fehlte er noch, bei der anschließenden WRC-Präsentation in der altehrwürdigen Bibliothek des Französischen Automobilclubs reihte er sich dann unter seinen neuen Kollegen ein: Kimi Räikkönen hat seinen ersten offiziellen Termin als WRC-Pilot absolviert.

Räikkönen war direkt von der Arctic-Rallye, wo er am vergangenen Wochenende seinen ersten Wettbewerbseinsatz im Citroën C4 WRC hatte, nach Paris gekommen. "Es wird auf alle Fälle viel Spaß machen", sagt der "Iceman" mit Blick auf seine erste volle WRC-Saison. Er weiß aber auch: "Ich muss noch viel lernen - wie man am vergangenen Wochenende gesehen hat."

Bei der Arctic-Rallye war Räikkönen gleich in der zweiten Prüfung gegen einen Baum gefahren. Das kostete ihn etwa eine halbe Stunde. Doch der Finne konnte den Lauf beenden und kam schließlich als 58. ins Ziel. Die Arctis-Rallye habe auf alle Fälle bei der Vorbereitung auf den WRC-Saisonauftakt in Schweden (11. bis 14 Februar) geholfen: "Ich konnte bei dieser Rallye ein bisschen Erfahrung sammeln. Ich habe Fehler gemacht, aber das ist normal", erklärte er und fügte an: "Ich werde wahrscheinlich auch weiter Fehler machen."

"Da ich die Rallye beenden konnte, habe ich Kilometer gesammelt", so Räikkönen. "Damit wird der erste WM-Lauf für mich jetzt viel einfacher als das vergangene Wochenende. Ich habe ein bisschen Erfahrung gesammelt, jetzt geht es darum, auf Speed zu kommen. Es wird nicht einfach, aber die Herausforderung macht mir Spaß. Es wird eine lange Saison, aber ich werde mein Bestes versuchen und hoffe, ein paar gute Ergebnisse holen zu können."

Sein Citroën-Markenkollege Sébastien Loeb traut dem Finnen auf alle Fälle zu, auf hohem Niveau "mitzufahren": "Der Anfang wird schwierig für ihn, er muss in seinen Rhythmus finden. Der Hauptunterschied wird der Aufschrieb sein und zu fahren, ohne die Strecken zu kennen, aber er hat den Speed, um einiges zu erreichen."

Und Citroën-Sportchef Olivier Quesnel schließt nicht aus, dass der frühere Formel-1-Weltmeister über kurz oder lang auch auf das WRC-Podium fährt: "Ich hoffe es für ihn, aber es wird nicht so einfach. Wir müssen ihm zunächst Zeit lassen, um zu lernen. Und ich weiß, dass er genauso denkt. Aber ich denke, dass es nach der ersten Saisonhälfte keine Überraschung wäre, wenn wir Kimi auf dem Podium sehen würden."

Fotoquelle: Citroen

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