Kein Auftakt nach Maß: Kimi Räikkönen wurde in einen Recce-Unfall verwickelt

Rallye 2010

— 10.02.2010

Räikkönen: Trainingscrash in Schweden

Auf der Recce zu seiner ersten Rallye als WRC-Stammfahrer wurde Kimi Räikkönen das Opfer eines Auffahrunfalls - Rallyestart ist nicht gefährdet

Kurioser hätte die erste Rallyeveranstaltung der Saison für Kimi Räikkönen wohl kaum beginnen können: Der frühere Formel-1-Rennfahrer war gemeinsam mit Copilot Kaj Lindström auf seiner Recce in Schweden, um sich die Pacenotes für seine erste Rallye als Citroën-Stammkraft anzufertigen, als er von einem Rivalen auf die Hörner genommen wurde - ein kleiner Crash sorgte für eine Trainingsunterbrechung.

Räikkönen und Lindström wurden aber umgehend von FIA-Sprecher Jacky Jung "freigesprochen": "Es war nicht die Schuld von Räikkönen. Ich habe mit Zeugen und dem Team gesprochen. Es deutet alles darauf hin, dass es schlicht und ergreifend ein Unfall war", wird Jung von 'nwt.se' zitiert. Räikkönen wollte sich nicht zu diesem Zwischenfall äußern, auch Lindström gab sich schmallippig.

"Alles prima. Jetzt müssen wir aber weiter. Wir haben es eilig", so der Copilot des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters. Das Auto des neuen Citroën-Gespanns hatte einige kleinere Schäden davongetragen, konnte aber vor Ort wieder repariert werden. Übrigens handelte es sich dabei nicht um den Einsatzwagen von Räikkönen und Lindström, sondern laut 'nwt.se' um ein Mitsubishi-Fahrzeug.

Wer der Unfallgegner war, ist aktuell noch nicht bekannt - auch die Unfallursache gibt FIA-Vertreter Jung noch Rätsel auf: "Ich denke nicht, dass er zu schnell gefahren ist", sagt der Franzose im Hinblick auf den Verursacher. "Das können wir aber am Computer überprüfen." Räikkönen und Lindström verloren einiges an Zeit, konnten ihre Recce aber schließlich doch noch erfolgreich fortsetzen.

Fotoquelle: GEPA

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