Marcus Grönholm erfüllt sich seinen Traum vom Etappensieg in Schweden

Rallye 2010

— 13.02.2010

SS14: Grönholm erfüllt sich den Traum!

Marcus Grönholm sichert sich auf seiner geliebten "Sågen"-Prüfung sensationell die Bestzeit - Mikko Hirvonen setzt sich vorne wieder weiter ab

Das war er wieder: "Magic Marcus"! Der Ex-Weltmeister hatte sich einen Sieg bei seiner Lieblingsprüfung zum Ziel gesetzt und sich diesen Wunsch tatsächlich erfüllt. Auf der extrem schwierigen und schnellen "Sågen" fuhr Marcus Grönholm zum großen Erfolg. Er verwies die beiden Ford-Werkspiloten Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala auf die Plätze zwei und drei.

"Nicht schlecht", lachte Grönholm unter seinem Helm. "Das bedeutet mir sehr viel. Hier wollte ich unbedingt gewinnen", so der Ex-Champion, der sogar sein Restaurant nach dieser Prüfung benannt hat. Am Vormittag hatte er auf dem gleichen Abschnitt Platz zwei geholt. Mit ernster Miene sagt Grönholm: "Dieser Erfolg hier ist toll, aber die Rallye insgesamt läuft gar nicht gut." Im Klassement der Rallye Schweden liegt er derzeit auf Rang 29.

An der Spitze wird sich die Rallye Schweden voraussichtlich ohnehin nur im Duell zwischen Hirvonen und Sébastien Loeb entscheiden können. Der Ford-Pilot hatte auf SS14 das bessere Ende für sich. Hirvonen hatte auf Platz zwei 7,9 Vorsprung auf den fünftplatzierten französischen Weltmeister. Loeb hatte sich allerdings seine frischen Reifen für die kommende Prüfung aufgespart. Er will auf SS15 den Konter fahren.

Dani Sordo konnte als Vierter seinen prominenten Teamkollegen schlagen. "Aber ich hatte neue Pneus drauf", relativiert der Spanier, der sich im engen Fight um Gesamtrang drei gegen Latvala behaupten will. "Ob meine Entscheidung für neue Reifen richtig war, sehen wir erst später. Ich fürchte, wir könnten arge Probleme bekommen", sagt Sordo.

Kimi Räikkönen absolvierte den 14. Teilabschnitt mit einem soliden Speed und wurde Neunter. Petter Solberg hat nach wie vor Probleme mit dem Gefühl im Fahrzeug. Dem Ex-Champion fehlt das Vertrauen in den C4 WRC. Solberg belegt in der Gesamtwertung Rang zehn und hat dort sowohl nach vorn wie nach hinten viel Luft.

Fotoquelle: Stobart

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