Mikko Hirvonen kann sich den Sieg in Schweden nur noch selbst nehmen

Rallye 2010

— 14.02.2010

SS17-18: Matchball für Hirvonen

Mikko Hirvonen hat den Sieg vor Augen: Er hat seinen Vorsprung in Schweden weiter ausgebaut und Sébastien Loeb hat den Sieg um den Kampf aufgegeben

Die Entscheidung bei der Rallye Schweden könnte gefallen sein: Mikko Hirvonen fährt beim Saisonauftakt dem Sieg entgegen. In den ersten beiden Wertungsprüfungen des Sonntags holte der Ford-Finne beide Male die Bestzeit vor seinem Rivalen Sébastien Loeb. Damit konnte er seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Citroën-Star auf 23,7 Sekunden ausbauen.

In der ersten Prüfung am Morgen startete Loeb noch einmal eine Attacke, doch Hirvonen war schneller. "Er war wirklich stark und schnell, ich konnte nicht besser fahren", so Loeb nach SS17. "Ich werde aber weiter pushen und dann sehen wir, wie es beim Service aussieht." Nach SS18 hatte sich das jedoch geändert.

Hirvonen haderte auf der 23,41 Kilometer langen "Värmullsasen"-Prüfung mit seiner Performance: "Vor allem auf dem letzten Bergabstück bin ich schlecht gefahren", sagte er. Doch er konnte Loeb trotzdem weitere 7,3 Sekunden abnehmen. Der Grund: "Ich habe den Kampf aufgegeben", räumte Loeb ein. "Ich bin die ganze Zeit am Limit gefahren, aber ich habe auch ein paar Fehler gemacht. Jetzt versuche ich, als Zweiter ins Ziel zu kommen." Auch Citroën-Sportchef Olivier Quesnel gratulierte Hirvonen bereits zum Sieg: "Wir haben es versucht, aber er ist wirklich stark."

Das Feld ist nun zurückgekehrt zum Mittagsservice nach Hagfors. Drei Prüfungen muss Hirvonen heute noch heil überstehen, wenn er den ersten Saisonsieg einfahren will. Hinter dem Spitzenduo sind die Positionen auch bezogen, die Abstände betragen meistens ein bis zwei Minuten.

Jari-Matti Latvala (Ford) hat den dritten Platz so gut wie sicher. Denn der Gesamtvierte Daniel Sordo riskiert nichts mehr, sondern will seinen Citroën nur noch heil ins Ziel bringen. Latvala liegt 48,7 Sekunden hinter Loeb, aber eine Minute vor Sordo. Für Ford wäre dieses Ergebnis für die Markenwertung wichtig.

Auch dahinter gilt für alle nur noch, ihre Fahrzeuge unbeschadet ins Ziel zu bringen und die ersten Punkte der Saison zu sammeln. Sébastien Ogier (Citroën JT) ist weiter Fünfter vor den beiden Stobart-Piloten Henning Solberg und Matthew Wilson. Mads Östberg folgt im Adapta-Subaru auf Rang acht, Petter Solberg ist Neunter und Per-Gunnar Andersson (Skoda Fabia) komplettiert als bester S2000-Pilot die Top 10.

Der zweifache Weltmeister Marcus Grönholm (Stobart) liegt nach seinem Pech im bisherigen Rallyeverlauf auf Platz 26. Er hat sein Tempo etwas gedrosselt, denn er musste feststellen, dass er wohl zu lange nicht mehr dabei war, um richtig attackieren zu können.

Hermann Gassner jun. ist 31., Kimi Räikkönen sammelt weiter Kilometer und liegt drei Prüungen vor dem Ziel auf Rang 32. "Mein Gefühl für den Citroën C4 WRC wird immer besser", so Räikkönen. "Aber ich muss noch herausfinden, wo ich mich verbessern muss. Wir schauen uns die Splitzeiten an um zu sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen sind. Das ist sehr gut für meine Erfahrung."

Nach dem Service in Hagfors steht zunächst die zehn Kilometer kurze Prüfung "Lesjöfors" an, dann werden die beiden Prüfungen des Vormittags noch einmal durchfahren.

Fotoquelle: Ford

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