Für Petter Solberg lief es in Schweden nicht so, wie er es sich erhofft hatte

Rallye 2010

— 17.02.2010

Bei Petter Solberg geht der Blick nach vorn

Die Rallye Schweden verlief für Petter Solberg frustrierend: Schnelle Zeiten waren einfach nicht möglich - Jetzt soll es in Mexiko besser laufen

Petter Solberg hatte sich vorgenommen, in seinem neuen Citroën C4 WRC das Spitzenfeld aufzumischen und den Titelrivalen Sébastien Loeb und Mikko Hirvonen schon in Schweden das Leben richtig schwer zu machen. Doch der Saisonauftakt verlief überhaupt nicht so, wie sich der Norweger das vorgestellt hatte.

Schon in der ersten Zuschauerprüfung am Donnerstagabend wurde er durch einen Dreher weit zurückgeworfen. Bei seiner Aufholjagd konnte er die Topzeiten nicht mitgehen und erlebte weitere Rückschläge. So wie zum Beispiel am Freitagnachmittag, als er mit abgefahrenen Spikes im Schneewall landete und danach auch noch das Heck von Matthew Wilsons Stobart rammte. Am Ende kam Solberg als Neunter ins Ziel.

Der Norweger rätselte den ganzen Rallyeverlauf über, warum er mit seinem C4 nicht so attackieren konnte wie geplant. Bei den Tests zuvor war alles noch bestens gelaufen und er hatte das Gefühl, dicht an der Performance von Loeb dranzusein. Doch nun kam er nicht auf Tempo, Abstimmungsänderungen brachten auch nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb sucht das Team nun unter Hochdruck nach der Lösung des Problems, damit Solberg Anfang März in Mexiko endlich angreifen kann.

"Nach dem enttäuschenden Wochenende in Schweden wollen wir unsere Performance bei der Rallye Mexiko steigern", erklärt Teammanager Ken Rees. "Das ist ein Lauf, der Petter immer schon Spaß gemacht hat. Das soll nicht heißen, dass er in Schweden keinen Spaß hatte. Aber nach der frustierenden SS1, wo er sich gedreht und das Auto beschädigt hat, schienen wir nie die richtige Abstimmung zu finden und das nötige Selbstbewusstsein zu haben, um um Bestzeiten mitzufahren. Wir haben in Schweden viel über das Auto und das Team gelernt und freuen uns jetzt auf die weitere Saison."

Fotoquelle: xpb.cc

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