Normalerweise ist es in Jordanien trocken, doch nun gab es ein schweres Unwetter

Rallye 2010

— 11.03.2010

Unwetter in Jordanien: Alle helfen zusammen

Jordanien wurde vom schwersten Unwetter seit Jahrzehnten heimgesucht, nun beheben viele Frewillige die Schäden, damit die WRC wie geplant fahren kann

Der Wüstenstaat Jordanien gehört eigentlich zu den trockeneren Ländern auf dieser Welt. Doch nun wurde das Land vom schwersten Unwetter seit Jahrzehnten heimgesucht. Innerhalb von 72 Stunden fiel so viel Regen wie sonst in einem halben Jahr. Davon betroffen ist auch die Route, über die die WRC in drei Wochen bei der Rallye Jordanien fahren soll.

Die Rallyepisten wurden durch den Regen und Springfluten schwer beschädigt. Das Problem ist, dass viele Prüfungen unterhalb des Meeresspiegels liegen. Das Wasser schoss regelrecht aus höher gelegenen Regionen nach unten. Die Route wird nun leicht modifiziert, da manche Pisten nicht mehr fristgerecht repariert werden können. Große Änderungen an der Route werden aber nicht erwartet.

Die Organisatoren unternehmen alles, damit die meisten Schäden bis zum WM-Lauf behoben werden. Und dabei können sie auf die Hilfe unzähliger Freiwilliger zählen. "Es war ein unglaublicher Beweis von Einigkeit, Entschlossenheit und Professionalität", erklärt Rallyechef Khaled Zakaria.

"Selbst während des furchtbaren Unwetters selbst hatten wir Leute, die in Schlamm und Wasser gekniet sind und versucht haben, die Schäden an der Route so gering wie möglich zu halten. Das war fantastisch. Wir haben die Schäden nun begutachtet und sind zuversichtlich, dass bald alles wieder behoben ist", so Zakaria weiter.

Auch die jordanische Armee hilft mit und unterstützt die Regierung und die Kommunen. Denn das Land will beweisen, dass die Rallye Jordanien eine der weltweit besten Motorsportveranstaltungen ist.

Fotoquelle: xpb.cc

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