Mikko Hirvonen und Ford kamen in Mexiko einfach nicht auf das nötige Tempo

Rallye 2010

— 11.03.2010

Hirvonen: Enttäuscht, aber nicht besorgt

Mikko Hirvonen vermutet, dass in Mexiko auch die große Höhe zu seinen Problemen beigetragen hat und ist sich sicher, dass es in Jordanien besser läuft

So hatten sich Ford und Mikko Hirvonen das ganz sicher nicht vorgestellt. Nach dem Sieg in Schweden folgte in Mexiko die große Ernüchterung. Die Konkurrenz von Citroën gab das Tempo vor und Hirvonen musste sich als bestplatzierter Ford-Pilot mit großem Rückstand mit Platz vier begnügen. Diese Position nahm er jedoch auch nur deshalb ein, weil Teamkollege Jari-Matti Latvala kurz vor dem Ziel für Hirvonen vom Gas ging.

"Ich bin wirklich enttäuscht, aber ich bin nicht besorgt", bilanziert Hirvonen gegenüber 'wrc.com'. "Ich bin sicher, dass wir uns wieder zurückmelden können, das ist kein Problem. Natürlich wird es auch in Jordanien nicht sofort wieder rund laufen, aber ich bin sicher, dass wir dort schneller sein können. Es wird dort nicht so schlecht laufen wie in Mexiko."

Ford kann sich noch nicht genau erklären, warum die Focus in Mexiko so viel langsamer waren als die Citroëns. Laut Hirvonen könnte durchaus die große Höhe eine wichtige Rolle gespielt haben, die sich massiv auf die Motorleistung auswirkt. Demzufolge wäre es auch schwierig gewesen, sich noch besser auf Mexiko vorzubeiten: "Klar kann man immer mehr testen, aber wir hätten das in gleicher Höhe machen müssen und das war natürlich nicht möglich."

Die Höhe sollte in Jordanien kein Problem mehr darstellen, schließlich wird dort zum Großteil unter Normalnull gefahren. Doch Hirvonen geht nicht davon aus, "dass wir deshalb plötzlich höllisch viel schneller sind." Allerdings ist er sich sicher, dass Ford in Jordanien nicht mehr so große Probleme haben wird wie in Mexiko. Zur Vorbereitung geht Ford vorher noch auf Sardinien testen.

Fotoquelle: Ford

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