Kimi Räikkönen und Kaj Lindström sind gespannt, was sie in Jordanien erwartet

Rallye 2010

— 29.03.2010

Räikkönen: "Das wird ein interessantes Abenteuer!"

Für Kimi Räikkönen bietet Jordanien das bisher wohl ungewohnteste Terrain - Auch sein erfahrener Co-Pilot Kaj Lindström betritt am Toten Meer Neuland

Es gibt viele Sportveranstaltungen, die Rekorde und Superlative für sich beanspruchen. Aber die Rallye Jordanien ist wirklich etwas Einmaliges: Sie ist die einzige Motorsportveranstaltung, die unter Seehöhe, also Normalnull ausgetragen wird. Damit bildet sie auch einen deutlichen Kontrast zum vorherigen Lauf in Mexiko, bei dem die WRC-Piloten auf rund 2.800 Metern Höhe unterwegs waren.

Für Kimi Räikkönen macht das jedoch keinen Unterschied aus. Der finnische Red-Bull-Pilot wird die Rallye Jordanien ab Donnerstag genauso angehen wie die acht Rallyes, die er bisher bestritten hat. Er will sich erst einmal auf das Terrain einspielen und dann versuchen, an Tempo zuzulegen. Dass er schnell fahren kann, hat er in Mexiko mit einer fünftbesten Prüfungszeit bereits bewiesen.

"Das wird wieder eine große Herausforderung für mich, aber ich gewöhne mich daran! Ich habe ein bisschen getestet, das sollte helfen. Aber natürlich sind die Bedingungen in Jordanien wieder ganz anders und wir werden ein bisschen Zeit brauchen, um uns daran zu gewöhnen", blickt Räikkönen voraus. "Die Rallyes, die wir bisher bestritten haben, waren alle ganz unterschiedlich. Aber das gehört zum Rallyesport; man muss überall auf den verschiedensten Untergründen schnell sein."

"Von allen Läufen ist das Terrain hier wohl am ungewohntesten", sagt Räikkönen über die schnellen und harten Schotterpisten in der jordanischen Wüste. "Von daher wird es ein interessantes Abenteuer. Der Plan ist natürlich vor allem, ins Ziel zu kommen. Ich freue mich schon darauf. Ich fühle mich gut und bin bereit."

Räikkönen hat wie immer seinen erfahrenen Co-Piloten Kaj Lindström an seiner Seite. Aber da der Lauf erst 2008 seine WRC-Premiere gefeiert hat, betritt auch er in Jordanien völliges Neuland. "Das stimmt, aber man muss jede Rallye gleich angehen und einfach seinen Job machen", betont Lindström. "Deshalb ist für uns besonders wichtig, durch alle Prüfungen zu kommen und einen guten Aufschrieb zu machen. Das ist ein Bereich, in dem sich Kimi in diesem Jahr schon sehr verbessert hat. Ich denke also, dass wir dort eine gute Zeit haben werden - und wir werden versuchen, kein Kamel zu rammen..."

Fotoquelle: xpb.cc

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