Sébastien Loeb findet die ganze Rallye Jordanien schwierig

Rallye 2010

— 31.03.2010

Loeb: Bloß keinen Frontalcrash mehr!

Sébastien Loeb in der Jordanien-Pressekonferenz über den Nachteil des Straßenkehrers, den schwierigen Aufschrieb und sein Pech im Jahr 2008

Frage: "Sébastien, nach deinem Sieg in Mexiko führst du die Fahrer-WM jetzt mit sechs Punkten Vorsprung auf Mikko Hirvonen an. Damit musst du hier als Erster auf die Piste. Wie groß wird dieser Nachteil sein? Gibt es viel Schotter, den man wegfegen muss?"
Sébastien Loeb: "Es gibt genug! Ich weiß noch nicht genau, wie es sein wird. Es gibt einige lange Bergabpassagen und enge Abfahrten mit Steinen. Aber ich werde wie immer mein Bestes versuchen."

Frage: "Es hat in dieser Region sehr stark geregnet und die Organisatoren haben hart gearbeitet, um die Schäden an den Prüfungen zu beheben. Hast du im Vergleich zu 2008 irgendwelche Unterschiede bemerkt?"
Loeb: "Ja. Ich weiß aber nicht, ob das am Regen liegt. Vor zwei Jahren haben sie Wasser aus dem Toten Meer benutzt, um die Oberflächen kompakter zu machen. In diesem Jahr liegt mehr Schotter auf den Pisten und er ist etwas lose. Aber wir wissen noch nicht, ob das einen großen Unterschied ausmachen wird."

Frage: "Ihr fahrt hier in einer fantastischen Landschaft, aber viele Fahrer finden es schwierig, hier einen Aufschrieb zu machen. Wie ging es dir und hast du an deinem Aufschrieb von 2008 viel verändert?"
Loeb: "Ja, es ist schwierig. Es gibt viele Stellen, an denen man wegen blinder Kuppen nichts sieht. Manchmal ist das mitten im Nirgendwo und es gibt keine Bäume zur Orientierung, nur Pisten mit Kuppen. Man muss sehr präzise sein. Man muss die richtige Linie und einen präzisen Aufschrieb haben. Und du musst ihm vertrauen. Wenn man einem Meter zu weit auf der Seite ist, könnte man einen Stein rammen. Der erste Tag ist schlimmer als der zweite. Aber ich muss einfach fahren."

Frage: "Es heißt auch, dass der letzte Tag schwierig wird. Wie siehst du das?"
Loeb: "Man hat an jedem Tag viele Kuppen und sehr schwierige Prüfungen. Ich denke, dass die ganze Rallye schwierig ist. Es ist überall tückisch mit Steinen auf den Pisten."

Frage: "Das letzte Mal hat die Rallye Jordanien unglücklich für dich geendet, als du auf der Verbindungsstraße den Frontalzusammenstoß mit Conrad Rautenbach hattest. Conrad ist diesmal nicht dabei, aber die Verbindungsstraße gibt es immer noch. Wie vorsichtig wirst du sein?"
Loeb: "Ich werde natürlich vorsichtig sein. Es war dumm, aber es ist passiert und ich hoffe, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Solche Dinge kommen nicht allzu oft vor. Aber in dieser Kurve werde ich ganz besonders vorsichtig sein."

Frage: "Citroën setzt ab 2011 den DS3 als WRC-Auto ein. Was kannst du uns über die Entwicklung sagen?"
Loeb: "Nichts Spezielles. Ich bin zwei Tage auf Schotter und Schnee gefahren. Wir befinden uns noch in der ersten Entwicklungsphase. Wegen des Reglements ist das Auto ganz anders. Es ist kleiner und man kann es schwer mit irgendetwas anderem vergleichen. Mehr kann ich ein anderes Mal dazu sagen."

Fotoquelle: xpb.cc

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