Jari-Matti Latvala liegt zur Mittagspause in Jordanien knapp vorn

Rallye 2010

— 01.04.2010

SS2-4: Latvala weiter hauchdünn vorn

Jari-Matti Latvala liegt zur Mittagspause knapp vor Dani Sordo und Petter Solberg - Rückstand von "Straßenkehrer" Sébastien Loeb wächst

Jari-Matti Latvala, der die Rallye Jordanien mit Bestzeit eröffnet hatte, liegt auch zur Mittagspause an der Spitze. Allerdings musste der junge Ford-Finne die Führung nach der dritten von bisher vier gefahrenen Wertungsprüfungen kurzzeitig abgeben. Citroën-Werkspilot Dani Sordo hatte sich an die Spitze gesetzt. Doch Latvala konnte das Blatt wieder wenden.

In der vierten Prüfung am berühmten Berg Nebo, von dem aus Moses über das gelobte Land geblickt haben soll, konnte sich Latvala wieder mit 0,4 Sekunden Vorsprung vor Sordo setzen. Citroën-Privatier Petter Solberg ist dem Duo dicht auf den Fersen: Nur 1,1 Sekunden hinter Sordo ist er Dritter.

Latvala und Solberg hatten wie einige andere Piloten zwischenzeitlich zehn Strafsekunden auf ihrem Konnte. Denn einige waren eine Minute zum Start der dritten WP "Mahes 1". Der Grund: Sie wurden in der engen Anfahrt im Verkehr aufgehalten worden und das Zeitfenster war ohnehin knapp berechnet. Deshalb wurden die Strafen inzwischen wieder aufgehoben - schließlich hatten die Fahrer die Verzögerungen ja nicht selbst verschuldet.

Hinter den Top 3 ist die Lücke schon etwas größer geworden. Vierter ist Citroën-Junior Sébastien Ogier mit 12,5 Sekunden Rückstand auf Solberg. Gesamtfünfter ist der aktuelle WM-Führende Sébastien Loeb. Der Citroën-Star muss als Erster auf die Piste und verliert als Straßenkehrer konstant Zeit. Sein Rückstand auf Spitzenreiter Latvala ist auf 21,1 Sekunden angewachsen. Ob es bei den zweiten Durchfahrten am Nachmittag einfacher wird, weiß Loeb noch nicht: "Es kann gut sein, dass es für den Ersten auf der Piste noch schlechter wird. Aber wir haben die erste Schleife beendet und müssen schauen, wie es weiter geht."

Weitere 6,9 Sekunden hinter Loeb folgt Ford-Pilot Mikko Hirvonen als Sechster. Auch er hat mit den Bedingungen zu kämpfen, muss er doch als Zweiter auf die Piste. Die Stobart-Piloten Henning Solberg und Matthew Wilson sind Siebter und Achter vor Nasder Al-Attiyah (Škoda) und Federico Villagra (Munchi's).

Kimi Räikkönen liegt nach der ersten Schleife mit rund zwei Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Latvala auf dem zwölften Rang. "Es ist unheimlich schwierig zu fahren und zu pushen, so rutschig ist es. Deshalb fahre ich lieber etwas vorsichtig", berichtet der Finne.

Die Pisten in Jordanien bestehen aus hartem Untergrund mit einer losen, extrem rutschigem Schotterschicht darauf. Wie groß der Nachteil ist, hier die Straße zu kehren, hat sich am Vormittag gezeigt. Und deshalb gilt es als sicher, dass heute Nachmittag alle Toppiloten taktieren werden. Denn morgen will keiner als Erster auf die Piste.

Fotoquelle: Ford

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