Petter Solberg mischte auch in der jordanischen Wüste die Werksteams auf

Rallye 2010

— 04.04.2010

Petter Solberg: "Ergebnis ist absolut fantastisch"

Petter Solberg verlor in Jordanien nur in der Marathon-Prüfung Zeit, holte seinen zweiten Podiumsplatz in Folge und träumt vom baldigen Sieg

Der Privatier hat das Feld der Werkspiloten einmal mehr aufgemischt: Petter Solberg holte als Dritter bei der Rallye Jordanien seinen zweiten Podiumsplatz in Folge. Der Norweger war als Vierter mit Podestchancen in den letzten Tag gestartet. Doch schon am Morgen übernahm er Platz drei kampflos, als Citroën-Junior Sébastien Ogier zurückfiel. Diese Position fuhr Solberg dann kontrolliert ins Ziel.

"Ja, ich bin sehr zufrieden. Es hat wirklich Spaß gemacht", erklärt der Citroën-Privatier. "In Mexiko hatten wir vor der Rallye zwei Testtage. Hier habe ich gar nichts gemacht und es ist eine neue Rallye mit einem anderen Untergrund. Deshalb musste ich ein bisschen zurückstecken. Von daher ist mein Ergebnis absolut fantastisch. Es lief eigentlich gut, ich habe nur in der einen Prüfung, bei beiden Durchfahrten, Zeit verloren. Jede andere Prüfung lief absolut perfekt. Doch ich freue mich über den dritten Platz und ich hoffe, dass ich nicht wieder auf einer langen Prüfung viel Zeit verliere."

Die fragliche Prüfung war die über 40 Kilometer lange "Jordan-River"-WP, die am zweiten Tag zweimal auf dem Programm stand. "Ich bin nicht richtig in den Rhythmus gekommen und hatte Probleme", erklärt Solberg, warum er bei den beiden Durchfahrten insgesamt 55 Sekunden verloren hat. "Auf allen anderen Prüfungen lief es bestens. Der erste Tag war gut, aber dann habe ich am Freitag viel Zeit verloren und war am letzten Morgen 16 Sekunden hinter Jari-Matti Latvala."

Diesen Rückstand wieder wettzumachen, war laut Solberg am Abschlusstag eigentlich unmöglich: "Der größte Unterschied ist zwischen dem ersten und dem zweiten Auto auf der Strecke. Danach wird es schwierig. Die Reifen werden warm, wenn man versucht, Zeit gutzumachen. Und am Ende der Prüfung muss man mit diesen Reifen dann sehr gefühlvoll fahren. Das habe ich bei dieser Rallye gelernt und es wird mir nicht noch einmal passieren."

Dass er Latvala wohl nicht mehr vom zweiten Platz verdrängen kann, wurde Solberg am Abschlusstag schonb früh klar: "Ich bin ganz gut in die erste Prüfung am Morgen gestartet, aber dann habe ich einen Fehler gemacht und viereinhalb Sekunden auf die beiden Jungs vor mir verloren. Danach war es okay, aber ein Fehler reicht aus. Wenn ich mir die Splitzeiten angeschaut hätte, dann hätte ich vielleicht zwei Sekunden wettmachen können. Aber es ist schwierig, mehr zu pushen, wenn die Reifen wärmer werden."

"Wenn es kälter gewesen wäre, wäre der Unterschied zwischen den Autos sicher größer gewesen", so Solberg. Dann hätte er Ford-Pilot Latvala vielleicht noch Zeit abnehmen können. "Aber so ist es nun einmal. Wir versuchen unser Bestes und es macht Spaß, wieder vorn dabei zu sein. Wir sind auf dem Podium, das Team und ich sind sehr stolz darauf und hoffentlich können wir bald ... wir werden sehen", deutet er seinen Traum vom ersten Sieg als Privatier an.

Fotoquelle: xpb.cc

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