Kimi Räikkönen lässt sich noch Zeit, bevor er Zukunftspläne schmiedet

Rallye 2010

— 04.04.2010

Räikkönen schreibt ein bisschen Geschichte

Kimi Räikkönen ist erst der zweite Fahrer, der sowohl in der Formel 1 als auch in der WRC punkten konnte - Derzeit sieht er sich aber "rein als Rallyefahrer"

Mit seinem achten Platz bei der Rallye Jordanien hat Kimi Räikkönen ein bisschen Geschichte geschrieben. Denn er ist der erste finnische Rennfahrer und der zweite überhaupt, dem es gelungen ist, sowohl in der Formel 1 als auch in der Rallye-Weltmeisterschaft Punkte einzufahren. Dieses Kunststück hat vor ihm nur der Argentinier Carlos Reutemann in den frühen 1980er-Jahren geschafft.

Das Thema Formel 1 hat der "Iceman" derzeit aber zur Seite geschoben. Er konzentriert sich ganz auf seine aktuelle Aufgabe in der WRC. "Ich sehe mich derzeit rein als Rallyefahrer. Deshalb denke ich weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft", schreibt Räikkönen in einem Blog auf 'wrc.com'. "Irgendwann muss man eine Entscheidung treffen, was man künftig macht, aber das wird frühestens in der zweiten Saisonhälfte passieren."

Die Gerüchteküche spekuliert, dass Red Bull den Finnen nur für ein Jahr in der WRC "parkt", um ihn dann 2011 als Nachfolger von Mark Webber zurück in die Formel 1 zu holen. Räikkönen dementiert das nicht, aber er weiß selbst noch nicht, welchen Weg er in Zukunft einschlagen will: "Alles ist möglich, aber ich muss erst einmal wissen, wie ich im Rallyesport zurechtkomme, bevor ich irgendetwas entscheide. Ich habe ja erst angefangen und bisher macht es mir wirklich Spaß."

Räikkönen konzentriert sich derzeit so auf die WRC, dass ihn auch gar nicht zu interessieren scheint, was in seiner alten Welt Formel 1 passiert: "Irgendjemand hat mir gesagt, dass in diesem Wochenende der Malaysia-Grand-Prix ist. Das war mir nicht einmal bewusst, bis es erwähnt wurde."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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